Ab Donnerstag wird die Fulda auf Sprengkörper untersucht

Kassel. Die Fulda ist am Donnerstag in Kassel auf einer Länge von rund 300 Metern gesperrt worden, weil Experten im Fluss mit der Suche nach alten Weltkriegsbomben begonnen haben.

Seit dem Morgen wurde der Fluss Zentimeter für Zentimeter mit einem sogenannten Sondierungsschiff abgefahren, wie Alexander Lorch von der Wasserschutzpolizei berichtete. Mit einem Magnetverfahren seien Daten gesammelt und metallische Gegenstände geortet worden.

„Es liegt natürlich viel Metall in der Fulda, aber ab einer bestimmten Größe müssen die Gegenstände überprüft werden“, erklärte Lorch. Voraussichtlich ab kommendem Montag werde der Fluss dann von Spezialtauchern abgesucht. Die Sperrung dauere maximal zwei Wochen.

In der Fulda werden immer wieder Phosphorbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, zuletzt war der Fluss im Juli wegen aufsteigender Blasen gesperrt worden. Zwar bestehe bei Phosphorbomben keine Explosionsgefahr. Die giftigen Dämpfe der Blasen seien aber für Paddler oder Ruderer gefährlich, sagte der Experte. (dpa)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.