7. Teil: Doppelter Blick auf Kassel

Ausstellung „Bilder unserer verlorenen Stadt“: Der Königsplatz

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Im Vergleich Das historische Foto hat in etwa die gleiche Perspektive Richtung Königsplatz. Gehalten wird es von Gabriela Wolff-Eichel (Freunde des Stadtmuseums), Ingo Buchholz (Sparkasse) und dem Historiker Christian Presche.

Kassel. Wenn mitten im Einkaufsgewühl vom Samstag und mitten im Stadtfesttrubel eine ganze Gruppe von Menschen vor dem Kaufhaus Sinn Leffers steht und Richtung Königsplatz schauen, dann muss das einen Grund haben.

Am Samstag wurde der siebte und letzte Ausstellungsteil der „Bilder unserer verlorenen Stadt“ eröffnet. „Die Bilder sind uns nicht ausgegangen, wir haben seit zweieinhalb Jahren auf den 22. Oktober 2013 hingearbeitet“, sagte Gabriela Wolff-Eichel bei der Eröffnung. Die Vorsitzende der Freunde des Stadtmuseums gehört neben der Kasseler Sparkasse und der HNA zu den Initiatoren der Ausstellungsreihe. Von der Wolfsschlucht über den Karlsplatz, die Wilhelmsstraße, den Friedrichsplatz und die Obere Königsstraße hat die Ausstellung außergewöhnliche Einblicke in de Stadtgeschichte ermöglicht.

Lexikon-Wissen

Eine Übersicht zu allen Teilen der Austellung finden Sie in unserem Regiowiki.

Das Prinzip wird in den Schaufenstern von Sinn-Leffers und auf den Bauzäunen am Königsplatz deutlich. Im Schaufenster sieht man eine großformatige historische Aufnahme der Jahrhundertwende in Blickrichtung Königsplatz. Die gleiche Perspektive hatten nicht nur die Besucher der Eröffnungsrunde, die der Kasseler Historiker Christian Presche leitete. Dort, wo heute der City-Point steht, gab es früher schon ein imposantes Gebäude. Das war die Postdirektion, die im Krieg zerstört wurde.

Mit jedem neuen Ausstellungsrundgang sei die Resonanz größer geworden, sagte Sparkassenchef Ingo Buchholz. Für die Eiligen gebe es eine kurze Erläuterung. Wer es genauer wissen will, findet Texte und Fotos zur aktuellen Ausstellung sowie zu den früheren Rundgängen auf hna.de im Internet.

Von Thomas Siemon

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