Heute Abend informiert Stadtbaurat Nolda über die Umbaupläne für die Holländische Straße

Doppeltrams sollen ab Herbst kommen

Massen strömen von der Haltestelle zur Uni: Insbesondere am Uni-Campus Holländischer Platz sorgen die überfüllten Bahnen für Probleme. Foto: Fischer

Kassel. Um die Probleme mit überfüllten Straßenbahnen auf der Holländischen Straße in den Griff zu bekommen, will die KVG auf der Linie 1 ab diesem Herbst Doppeltrams einsetzen (wir berichteten). Auch die Regiotramlinien 3 und 4 sollen ab Dezember über die Holländische Straße fahren. Dafür sind Umbauten auf der Holländischen Straße nötig.

Über das Vorhaben informiert am heutigen Donnerstag ab 18 Uhr Stadtbaurat Christof Nolda im Saal des Phillip-Scheidemann-Hauses, Holländische Straße 74. Alle interessierten Bürger sind zu der Veranstaltung, bei der auch eine Diskussion vorgesehen ist, eingeladen. Im Anschluss ab 19 Uhr steht das Thema auch auf der Tagesordnung der Sitzung des Ortsbeirats Nord-Holland. Für die nötigen Umbauten auf der Holländischen Straße sind 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Zum einen müssen die Haltestellen Hegelsbergstraße und Halit-Platz (Mombachstraße) auf insgesamt 60 Meter verlängert werden, damit dort die gekoppelten Trams (Fachleute sprechen von Doppeltraktion) Platz haben. Außerdem muss der Gleiskörper auf der Holländischen Straße verbreitert werden, damit auch die breiteren Regiotrams aneinander vorbei passen.

Die zweispurigen Fahrbahnen sollen zugleich verbreitert werden, damit zwei Lkw nebeneinander fahren können. Dies wird teilweise zulasten der Gehwege gehen, die stellenweise schmaler werden müssen. Dafür müssen auch Bäume weichen. Im Stadtteil gab es bislang grundsätzlich Zustimmung für die versprochenenen Verbesserungen im Straßenbahnverkehr. Die Eingriffe in die Holländische Straße waren bei der Vorstellung der ersten Planungen im vergangenen Sommer aber nicht unumstritten.

In den nochmals überarbeiteten Plänen der Stadtverwaltung ist die Straßenverbreiterung jetzt von sechs auf 5,75 Meter reduziert worden, entsprechend geringer fallen die Eingriffe am Straßenrand aus. Statt ursprünglich 21 Bäumen müssen nun lediglich elf fallen. Für die gefällten Exemplare soll es Nachpflanzungen geben. (rud)

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