Langläufer wusste nicht, wo er lag - Bergung mit Rüstfahrzeug

Aufwendige Rettung nach Ski-Unfall im Habichtswald

Kassel. Zu einer aufwendige Rettung kam es am letzten Tag des alten Jahres an der Langlauf-Loipe im Habichtswald. Ein Läufer war gestürzt, konnte aber beim Anruf in der Notfallstelle den Mitarbeitern der Feuerwehr nicht schildern, wo entlang der Loipe sich der Unfall ereignet hatte.

In Marsch gesetzt wurden daraufhin ein Rettungswagen und ein geländegängiges Rüstfahrzeug, ausgestattet mit Schneekettten und Allradantrieb. Die Piloten des Rettungshubschraubers sollten die Kollegen auf dem Boden bei der Suche nach dem Verunglückten unterstützen. Dieser Plan musste jedoch bald aufgegeben werden, da die Sichtverhältnisse dies nicht zuließen.

Daraufhin fuhr das Rüstfahrzeug die Loipe ab, bis es den verletzten Skifahrer, der sich einen offenen Bruch zugezogen hatte, fand. Während der Verletzte medizinisch erstversorgt wurde, schleppte das Rüstfahrzeug den Rettungswagen zur Unfallstelle. Nachdem der Skifahrer im Rettungswagen transportbereit war, musste das Rüstfahrzeug den Wagen wieder zur Straße zurück gezogen werden. Erst dann konnte der Transport ins Krankenhaus erfolgen. (wd)

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