Dramatische Rettung: Wintershall-Mitarbeiter aus Libyen ausgeflogen

Kassel. Die deutschen Mitarbeiter des Kasseler Erdöl- und Erdgasproduzenten Wintershall, die in der libyschen Wüste festsaßen, sind in Sicherheit. Wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte, wurden bei einer Rettungsaktion der Bundeswehr alle 21 Beschäftigten gemeinsam mit 29 weiteren Deutschen nach Kreta ausgeflogen.

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 Vorstandsvorsitzender Rainer Seele dankte der Bundesregierung und den Soldaten für die Unterstützung. "Wir sind unglaublich erleichtert", sagte er. Wintershall beteiligt sich nach eigenen Angaben in dem nordafrikanischen Land an einer Soforthilfe, zu dem der Rote Halbmond und das Internationale Rote Kreuz aufgerufen haben.

Das Unternehmen hat seine Ölförderung in Libyen inzwischen eingestellt. Die Anlage, zu der auch eine eigene Landebahn in der Wüste gehört, wird jetzt von den libyschen Mitarbeitern überwacht. "So sehr wir uns über die sichere Rückkehr unserer internationalen Mitarbeiter freuen, so sehr gilt jetzt unsere Aufmerksamkeit unseren 368 lokalen Mitarbeitern in Libyen, die weiterhin im Land bleiben", sagte Seele.

"Denn mit Sorge beobachten wir die eskalierende Gewalt." Wintershall ist eine 100-prozentige Tochter der BASF BASFneue Suche mit diesem Objektverfeinern nach diesem ObjektVerfügbare Bedeutungen: BASF in Ludwigshafen und gilt als der größte deutsche Erdölproduzent. Bei der Rettungsaktion wurden am Samstag von zwei deutschen Transall-Maschinen der Bundeswehr insgesamt 133 Menschen unterschiedlicher Nationalität ausgeflogen. (lhe)

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