Früh erkannt heilbar

Darmkrebs – Prävention, Vorsorge und Therapie

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Auf der kostenlosen Patientenveranstaltung am 16. März informieren die Experten der DRK-Kliniken Nordhessen über Neues, Wichtiges und Wissenswertes rund um die Prävention, Vorsorge und Therapie bei Darmkrebs.

Sowohl nach jedem einzelnen Vortrag als auch im Anschluss an die Veranstaltung stehen sie den Teilnehmern gerne für ihre Fragen zur Verfügung.

Schutz durch Vorsorge
„Wissenschaftliche Studien zeigen überzeugend, dass jeder sein Risiko an Darmkrebs zu erkranken, aktiv senken kann“, erklärt Professor Dr. Christian Löser, Chefarzt der Medizinischen Klinik. Vor allem gesunde Ernährung und körperliche Aktivität tragen wesentlich zum Schutz vor Darmkrebs bei. Darüber hinaus kann jeder Krankenversicherte ab dem 50. Lebensjahr kostenlose Präventionsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Dazu zählen unter anderem ein Stuhltest und ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung. „Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen reduzieren das Risiko, an Darmkrebs zu versterben, um gut 90 Prozent“, verdeutlicht Löser.

OP – schonend aber effektiv
Hat sich bereits ein Tumor im Darm gebildet, stellt für viele Patienten eine Operation das Verfahren der Wahl dar. „Unser Ziel ist es, den Tumor so schonend wie möglich mit dem notwendigen Sicherheitsabstand, samt der zugehörigen Blutgefäße, Lymphbahnen und Lymphknoten, zu entfernen“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Kia Homayounfar, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie. Mittlerweile wird überwiegend laparoskopisch, also über sehr kleine Schnitte (Schlüsselloch-Verfahren) operiert. Vorteil: die Patienten haben weniger Schmerzen und erholen sich schneller von dem Eingriff.

Individuelle Behandlungskonzepte
Zusätzlich zum chirurgischen Eingriff kommen Chemotherapie oder Bestrahlung für viele Patienten als ergänzende Maßnahmen in Frage. „Ist eine Operation nicht möglich, stellt die Chemotherapie die wichtigste Behandlungsmöglichkeit dar, eventuell kombiniert mit zielgerichteten Medikamenten“, erklärt Dr. Mathias Kleiß, Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Onkologie, Pneumologie. Je nach Befund können Patienten mit Metastasen auch eine Strahlentherapie erhalten. „Um für jeden Patienten das bestmögliche Behandlungskonzept zu entwickeln, arbeiten wir fachübergreifend zusammen“, erklärt Kleiß. Patienten der DRK-Kliniken Nordhessen erhalten so eine individuelle Behandlung auf modernstem wissenschaftlich-klinischem Niveau. Im Rahmen der Informationsveranstaltungen besteht die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu richten.

Patientenveranstaltung „Darmkrebs – Prävention, Vorsorge und Therapie“

Der Eintritt ist frei. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Telefonische Anmeldung bei Frau Stefanie Fenske unter 0561 / 203 1212

Donnerstag, 16. März 2017
18 – 20 Uhr

Im Gebäude der HNA
Frankfurter Str. 168, Kassel,
Sitzungszimmer, 1. Stock

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