Kasseler Landgericht

Drogenprozess: 600 kg Marihuana als Weinlieferung getarnt

Kassel. Ein großer Prozess um Drogenschmuggel aus Albanien hat am Dienstag vor dem Kasseler Landgericht begonnen. Angeklagt sind sechs Männer aus Lohfelden, Offenbach, Bad Soden-Salmünster und Albanien.

Ihnen wird vorgeworfen, an einem als Weinlieferung getarnten Import von 600 kg Marihuana mitgewirkt zu haben. Die illegale Ware soll mit einem Sattelschlepper über Griechenland und Österreich nach Deutschland gebracht worden sein, heißt es in der Anklage. In Thüringen habe das Marihuana zwischengelagert werden sollen. Doch vor Ankunft an der vorgesehenen Lagerhalle griff die Polizei zu. In dem Lkw seien auf 15 Paletten über 600 Weinkartons mit Drogen gefunden worden.

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Dem Offenbacher wird vorgeworfen, die Großlieferung Marihuana in Albanien bestellt zu haben. Der Lohfeldener soll die Verhandlungen für ihn geführt haben.

Bilder aus dem Gerichtssaal

Drogenprozess um 600 kg Marihuana 

Am Dienstag wurde lediglich die Anklageschrift verlesen. Ob die sechs Angeklagten zu den Vorwürfen aussagen wollen, soll sich beim nächsten Verhandlungstermin am kommenden Montag zeigen. Insgesamt sind 14 Verhandlungstage angesetzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind 26 Zeugen geladen. (kaj)

Rubriklistenbild: © Malmus

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