Vorführung während einer internationalen Sicherheitsmesse in der Kasseler Marina

Unterwasser-Drohne erkundet das Hafenbecken

Liefert auch im Dunkeln spektakuläre Bilder: Seabotix-Mitarbeiter Cyril Poissonnet steuert die hochmoderne Unterwasser-Drohne. Rechts unten auf dem Bildschirm ist ein Beton-Gewicht für Bojen zu erkennen. Foto: Heise-Thonicke

Kassel. Vor einigen Tagen hat eine fliegende Drohne spektakuläre Bilder vom neuen Windpark in der Söhre geliefert. Eine andere Drohne ist in dieser Woche im Kasseler Hafenbecken abgetaucht und auf Erkundungstour gegangen:

Die amerikanische Firma Seabotix hatte einen Unterwasser-Aufklärungsroboter zu Wasser gelassen, um das moderne Gerät interessierten Messebesuchern vorzustellen. Die Produktpräsentation war Teil einer dreitägigen internationalen Tagung zum Thema Sicherheitstechnik.

Auch Kasseler Marina-Anlieger nutzten die Gelegenheit, die Erkundung des Hafenbeckens auf einem Computerbildschirm zu verfolgen. Unter anderem fand die mit einem Sonar, Scheinwerfern, einer hochauflösenden Kamera und einem Greifarm ausgerüstete Drohne ein 1,70 Meter langes Betonteil vor der Hafenmauer. Yacht-Club-Vorsitzender Jan Hörmann registrierte auch den Standort dieses Fundstücks aufmerksam. Es ist schließlich gut zu wissen, wo Hindernisse und Untiefen lauern können.

Bei der Suche nach dem kürzlich verunglückten und in der Fulda versunkenen Porsche, der Inspektion der Stadtschleuse oder der erneuten Suche nach einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hätte solch eine Drohne schon gute Dienste leisten können, staunten die Kasseler Wassersportler. Die Unterwasser-Drohne werde in einigen Ländern bereits beispielsweise von der Marine eingesetzt, erläuterte Seabotix-Manager Sean Newsome. (hei)

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