Italiener sollte am 1. April starten

Druckerei Schanze an Kohlenstraße: Restaurant eröffnet erst im Herbst

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Verzögerungen beim Restaurant: Eigentlich sollte das bereits Anfang April im Erdgeschoss der ehemaligen Druckerei Schanze an der Kohlenstraße eröffnet werden. Allerdings sind noch nicht alle Auflagen des Bauamtes erfüllt.

Kassel. Eigentlich sollten hier bereits seit dem 1. April Pasta, Pizza und andere italienische Speisen serviert werden. Ende Januar war bekannt gegeben worden, dass im Erdgeschoss der ehemaligen Druckerei Schanze an der Kohlenstraße ein neues Restaurant namens „Casa Vecchia“ eröffnet werden soll.

Das Lokal gehört zu der Rum-Gastro GmbH, die bereits an der Frankfurter Straße ein Restaurant betreibt. Derzeit sieht es allerdings so aus, als ob sich die Lokalpläne in Luft aufgelöst hätten.

In den 300 Quadratmeter großen Räumlichkeiten ist von außen noch nichts zu sehen, was auf ein Lokal hindeutet. Auch hängen die großen Werbeplakate, die auf die Eröffnung am 1. April aufmerksam machen sollten, nicht mehr an der Fassade.

Der Gastronom Michael Wiesmayr, der die Brat-Pit-Imbisse und den Autohof an der Sandershäuser Straße betreibt, ist auch Gesellschafter bei der Rum-Gastro GmbH. Nach seinen Angaben wird sich die Eröffnung des italienischen Restaurants bis September beziehungsweise Oktober verschieben. „Wir eröffnen aber zu hundert Prozent.“ Als Grund für die Verzögerung nennt Wiesmayr „Auflagenprobleme mit dem Bauamt“. Offenbar seien zu wenige Parkplätze von dem Bauherrn ausgewiesen worden.“

„Das ist schade für uns, da das Sommergeschäft auf der großen Terrasse jetzt ausfällt“, sagt der Gesellschafter. Er teilt auch mit, dass die gesamte Immobilie an einen neuen Eigentümer verkauft wurde.

Der Immobilienmakler Karl-Heinz Kruse und sein Sohn Marcel hatten das verfallene Gebäude Ende 2010 gekauft und seitdem sanieren lassen. Marcel Kruse bestätigt den Verkauf der Immobilie, die eine Gesamtfläche von 5800 Quadratmeter hat. Den Namen des neuen Eigentümers will er nicht nennen. Er teilte nur mit, dass es sich um einen Großinvestor aus Fritzlar handele. Laut Kruse seien alle Flächen in der ehemaligen Druckerei bereits vermietet. Im Hinterhaus arbeiten die Mitarbeiter eines Callcenters, der Rest der Fläche sei als Büroräume vermietet worden. Von außen sieht die Immobilie allerdings noch sehr ungenutzt aus. Das liege daran, dass an den Fenstern noch keine Jalousien angebracht seien, sagt der frühere Eigentümer Kruse.

Von Ulrike Pflüger-Scherb

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