E-Books: praktisch und günstig

+
Elektronische Zeitungen lesen Sie in Form von eMagazines auf dem E-Book-Reader.

Geld, Platz und Gewicht sparen – Anhänger von E-Books sind besonders von diesen Argumenten überzeugt, wenn es darum geht, die Vorteile der elektronischen Bücher aufzuzählen. Auch elektronische Zeitungen bekommen immer mehr Zuspruch.

Federleicht sind die neuen E-Book-Reader: Nur wenige Hundert Gramm schwer, haben sie doch Speicherkapazität für eine ganze Bibliothek. Trotzdem tun sich die Deutschen immer noch schwer mit dem neuen Medium. In den USA sind E-Books mit 20 Prozent des Umsatzes aus dem Büchergeschäft nicht mehr wegzudenken. In Deutschland bewegen sich die Verkaufszahlen bei einem Prozent. Aber die Tendenz steigt laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels deutlich.

Nur Bestseller werden E-Books

Warum die Akzeptanz von E-Books in Deutschland nur so schleppend vorangeht, hat eher irrationale als rationale Gründe. Die Handhabung von E-Book-Readern ist in der Regel einfach. Man kann rund um die Uhr im Internet Bücher kaufen. Viele öffentliche Bibliotheken haben sich inzwischen auch auf E-Books eingestellt. Dazu gibt es viele rechtefreie E-Books sogar kostenlos. Außerdem kosten die E-Books durchschnittlich zwei bis fünf Euro weniger als ein gedrucktes Buch. Eine große Einschränkung haben E-Books allerdings: Es gibt sie längst noch nicht in der Vielfalt, in der es gedruckte Bücher gibt. Die meisten Verlage bieten nur Bestseller als E-Book an. Bücher, die nur ein Nischenpublikum erreichen, bleiben der gedruckten Form vorbehalten. Bibliophil gestaltete Bücher haben ebenfalls keine Chance auf dem E-Book-Markt.

Auch Menschen, die mit Büchern arbeiten wollen, haben ihre Schwierigkeiten mit E-Books. Es gibt zwar E-Book-Reader, mit denen Textpassagen markiert werden können, das ist jedoch kein Standard.

Zwischen 100 und 300 Euro kostet ein E-Book-Reader. Dabei muss der Nutzer vorher die Entscheidung treffen, ob er wirklich nur Bücher lesen will – dann lohnt ein ganz einfacher E-Book-Reader. Inzwischen sind jedoch auch viele Online-Zeitungen als eMagazine erhältlich. Wer also zusätzlich Zeitungen und Zeitschriften in elektronischer Form lesen möchte, benötigt entweder ein sogenanntes Tablet-System, oder muss einen erweiterten E-Book-Reader kaufen.

Kompakte Informationen in E-Zeitungen

Der Vorteil beim Lesen einer Zeitung in digitaler Form ist die Größe. Allerdings werden die gedruckten Zeitungen nicht analog auf die Display-Größe zusammengeschnurrt. Stattdessen werden einzelne Artikel angeboten. Die gibt es bei vielen Zeitungen auch als kostenlose Feeds, wie beispielsweise bei der Berliner Zeitung. Um diese Feeds auf einem E-Book-Reader lesen zu können, benötigt man eine zusätzliche Software.

Beim Thema Aktualität können die E-Zeitungen mit dem Online-Tempo jedoch nicht mithalten. Die Artikel täglich erscheinender Zeitungen sind ebenso wie die Print-Version erst am nächsten Tag erhältlich. Dafür gibt es bei den E-Zeitungen oft noch Zusatzinformationen in Form von kleinen Filmen, Wortbeiträgen oder weiterführenden Links.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.