Vor Gericht

Ebay-Betrug in 2469 Fällen - Mann bot Ware an, die er nicht hatte

Kassel. Von Thailand aus soll ein 51 Jahre alter Mann in 2469 Fällen versucht haben, auf der Internet-Plattform Ebay die verschiedensten Waren zu verkaufen.

Weil er aber weder Kanus, Sitzmöbel, Kühlschränke oder Partyzelte besaß, die er zum Kauf anbot, steht er ab dem heutigen Donnerstag vor der 5. Strafkammer des Landgerichtes. Der Vorwurf: versuchter gewerbsmäßiger Betrug.

Von Pattaya aus soll der Angeklagte bei seinen Taten ziemlich raffiniert vorgegangen sein: Laut Staatsanwaltschaft verschleierte er sein Handeln, um einer Identifikation oder Rückforderungsgesprächen aus dem Wege zu gehen. Außerdem soll er die Ebay-Konten von dritten ohne deren Wissen und zum Teil unter Abänderung der Kontonamen verwendet haben. Für die Entgegenname des Geldes soll er gutgläubige Finanzagenten ausgenutzt haben. Den Käufern soll ein Schaden von 377.000 Euro entstanden sein.

Nach aufwendigen Ermittlungen des Polizeipräsidiums Nordhessen und des Bundeskriminalamtes war der Mann im Januar dieses Jahres in Thailand von der dortigen Polizei festgenommen worden. Bis April saß er in Thailand in Auslieferungshaft im Gefängnis, zum Prozess kommt er aus der Untersuchungshaft. Die Verhandlung beginnt Donnerstag um 9 Uhr im Saal D 130.

Rubriklistenbild: © dpa

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