Arbeitsagentur zahlt die Gehälter

Insolvenzgeld für Huskies bis März gesichert

Kassel. Das Insolvenzgeld für die Mitarbeiter der Huskies wird ab sofort gezahlt. Nach Angaben der vorläufigen Insolvenzverwalterin Jutta Rüdlin (Melsungen) hat die Arbeitsagentur der Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes zugestimmt.

Für Januar hatte die Kasseler Eissporthalle Betriebsgesellschaft (KEBG) bereits keine Löhne und Gehälter mehr gezahlt, erklärt die Rechtsanwältin.

Lesen Sie auch:

- Vorläufiger Spielplan: Huskies starten mit Heimspiel gegen Herne

- Insolvenzverwalterin: Fans sind tragende Säule für Kasseler Profi-Eishockey

- Interview zur Insolvenz der Huskies: „Gibt keine Alternative“

- Kommentar: Frank Ziemke zur Insolvenz der Huskies: Ab in die Halle

Am vergangenen Donnerstag hatte KEBG-Geschäftsführer Stefan Traut wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt, weil rund 250.000 Euro fehlten. Derzeit verschafft sich die Insolvenzspezialistin der Kanzlei Henningsmeier einen Überblick über die wirtschaftliche Lage der KEBG. Die Gesellschaft ist Mieterin der Kasseler Eissporthalle und sorgt für den Spielbetrieb des Eishockeyteams Kassel Huskies.

Auf der Gehaltsliste stehen 27 Spieler und zwei Trainer, sieben Mitarbeiter in der Eissporthalle sowie sechs Beschäftigte in der Geschäftsstelle der Huskies. 66 Aushilfen bekommen Arbeitsstunden bezahlt, die zum Beispiel bei den Heimspielen der Huskies wie am vergangenen Sonntag anfallen. Beim Spiel gegen die Löwen Frankfurt, das die Huskies erst im Penaltyschießen verloren, hatten 5233 Zuschauer in der fast ausverkauften Eishalle den Huskies den Rücken gestärkt und die Mannschaft gefeiert. (ach)

Video: Huskies gegen Frankfurt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.