HNA-Serie "Made in Kassel"

Spektakulärer Supermarkt in ehemaliger Industriehalle

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Edeka-Markt mit imposanter Deckenhöhe: Robert Aschoff hat die ehemalige Polyma-Produktionshalle an der Frankfurter Straße in einen großzügigen Einkaufsmarkt verwandelt und freut sich über 4000 Kunden täglich.

Kassel. Neun Meter bis zur Decke: Der neue Edeka-Markt von Robert Aschoff gilt bundesweit als Beispiel für großzügigen Ladenbau in ehemaligen Industriegebäuden.

Wo an der Frankfurter Straße 114-120 einst die Firma Polyma, die in den Industriepark Kassel umgezogen ist, ihre Stromerzeuger fertigte, können jetzt die Kunden beim Einkaufen viel Luft und Licht genießen.

Wichtig war mir das Tageslicht“, sagt Robert Aschoff, Kaufmann in vierter Generation. Und erinnert sich schmunzelnd an ein „leichtes Defizit“, das er im alten Laden an der Auestadionkreuzung hatte. Dort war die sehr niedrige Deckenhöhe sehr gewöhnungsbedürftig, Fenster gab es nicht. Wer den Unterschied erleben will, geht vom neuen Geschäft noch mal in den nahe gelegenen früheren Laden, der heute als Getränkemarkt genutzt wird.

Industriehalle als spektakulärer Einkaufsladen

Neu bauen würde keiner eine so riesige Einkaufshalle, „weil das richtig Geld kostet“, erklärt Aschoff. Die vorhandene Industriehalle in einen spektakulären Einkaufsladen zu verwandeln, hat sich aber gelohnt, ist der Chef überzeugt: „Unsere Idee war, ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis für unsere Kunden zu schaffen.“ Dass dies gelungen ist, zeigt sich an den Umsätzen, die weit über Plan liegen. Wohl nicht zuletzt deshalb pilgern viele seiner Kollegen aus der Edeka-Genossenschaft Hessenring, aber auch Kaufleute aus Kiel, Karlsruhe oder München nach Kassel, um sich über den „Besten Markt“ des Jahres 2011 der Edeka-Regionalgesellschaft zu informieren.

Großzügige Öffnungszeiten

Bundesweit landete Aschoff mit seinem Markt im Wettbewerb auf dem sechsten Platz – unter 4500 selbstständigen Kollegen. Ein Stück seines Erfolges sieht der Kaufmann auch in seinen großzügigen Öffnungszeiten begründet, die er als einer der Ersten bereits seit Dezember 2006 anbietet. An den ersten langen Tag erinnert er sich bis heute: „Es war brechend voll.“ Deshalb hat er die Öffnungszeiten noch mal verlängert. „Ich entscheide nicht, wann Kunden einkaufen“, sagt Aschoff, „ich biete maximale Öffnungszeiten und freue mich, wenn die Kunden kommen.“ (ach)

In der nächsten Folge geht es um die Firma Geo-Fennel, einen der führenden Anbieter von Lasermesstechnik.

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