Stadtbad Mitte: Was dort entsteht, ist unklar

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Blick aus der Luft: Unser Foto zeigt im Vordergrund das Einkaufszentrum City-Point mit dem markanten Dach. In der Diskussion steht jetzt ein Verkauf des Grundstücks von Stadtbad Mitte und des Hauses der Begegnung, das im Eigentum des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche ist.

Kassel. Auf der Großbaustelle am Auedamm läuft alles nach Plan: Im Frühjahr 2013 soll das Hallen- und Freizeitbad dort eröffnet werden.

Norbert Witte, Geschäftsführer der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH, zu der die Städtischen Werke als Eigentümer der Bäder mehrheitlich gehören, ist zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird. Sobald das Auebad eröffnet ist, wird das Stadtbad Mitte geschlossen. Dann wird die Innenstadt ihr Gesicht verändern: Das alte Bad wird abgerissen, das Areal verkauft.

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Im Juni 1967 war das Stadtbad Mitte eröffnet worden. Untersuchungen hatten ergeben, dass sich eine Sanierung nicht mehr lohnt. Eine größere Ansiedlung von Einzelhandel solle nicht auf das Areal kommen, sagt Witte. Er gehe davon aus, dass die Kombination aus kleinen Geschäften, Dienstleistern, Büroflächen und attraktiven Wohnungen auf dem Areal das gesamte Quartier aufwerten werde. Momentan gibt es vor allem am benachbarten Lutherplatz Probleme durch die dortige Trinker- und Drogenszene.

Das in der Machbarkeitsstudie vorgelegte Konzept ist aber nur ein Vorschlag. Dieser dient einem Immobilienmakler bei der Suche nach Investoren. Daniel Quaas, Center-Manager des City-Point, steht neuen Nachbarn, auch aus dem Einzelhandel, aufgeschlossen gegenüber: „Wir freuen uns, wenn das Areal aufgewertet wird.“ (hai)

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