Erste Bewohner ziehen im Frühsommer 2020 ein

Ein Aussichtsturm zum Wohnen: Bald Richtfest für Kasseler Hingucker

+
Bei der Arbeit: Muamer Hamifouid auf dem Dach des Westendturms. Im Hintergrund sind die Wilhelmshöhe und der Herkules zu erkennen.

Wer in diesen Tagen an der Westendstraße vorbeikommt, kann dem neuen Wohnturm beim Wachsen zuschauen.

„Zuletzt haben wir nur noch zwei Wochen für ein Stockwerk gebraucht. Es hat sich eingespielt“, sagt Projektleiter Michael Zöltzer von der GWH Bauprojekte. Wenn weiter alles nach Plan laufe, könne in vier Wochen mit dem Innenausbau begonnen werden.

In nur neun Monaten ist der elf Millionen Euro teure Westendturm bis auf seine aktuelle Höhe gewachsen. 2600 Kubikmeter Beton – das entspricht dem Tankinhalt von zwölf Jumbojets – und 430 Tonnen Stahl werden verbaut. Noch fehlen zwei Stockwerke, aber die sollen bis Anfang September vollendet sein. Unterdessen läuft die Vermarktung der 21 Eigentumswohnungen, von denen bereits 13 verkauft wurden.

„Seitdem der Turm sichtbar wird, ist die Nachfrage noch einmal deutlich gestiegen. Den nun sind auch Besichtigungen der Wohnungen im Rohbau möglich“, sagt Christian Wedler, GWH-Geschäftsstellenleiter. Die noch freien Wohnungen verteilten sich über das gesamte Haus. Im Frühsommer 2020 sollen die Bewohner einziehen können.

Ist mit der Vermarktung zufrieden: GWH-Geschäftsstellenleiter Christian Wedler.

Bereits ab der Mitte des 37 Meter hohen Turmes bieten sich wunderschöne Ausblicke über Kassel und bis zum Herkules. Die Wohnungen haben alle einen Außenbereich, sind zwischen 95 und 135 Quadratmeter groß und kosten um die 4000 Euro pro Quadratmeter. Für einen der Tiefgaragenstellplätze sind 25.000 Euro fällig.

So soll er werden: Der Westendturm. 

Es war neben dem Aufzug nur ein Treppenhaus für den Bau nötig, weil dieses besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt. „Durch Überdruck wird sichergestellt, dass das Treppenhaus bei einem Feuer rauchfrei bleibt. Zudem ist es mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet“, sagt Zöltzer. Das von Roller Architekten aus Kassel entworfene Gebäude war als erster Preisträger aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen.

Er sorgt für einen reibungslosen Ablauf: Projektleiter Michael Zöltzer von der GWH Bauprojekte.

Das höchste Hochhaus der Stadt ist das Stern-Hochhaus an der Unteren Königsstraße. Es gehört ebenfalls der GWH.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.