Einbecker weist Verkaufsgerücht zurück: Martini bleibt bei uns

Bleibt nach Angaben des Vorstands Teil der Einbecker-Brauhaus-Gruppe: die Kasseler Martini-Brauerei. Archivfoto: nh

Kassel. Die Gerüchteküche rund um die Martini-Brauerei brodelt wieder einmal. Diesmal kursieren Spekulationen, nach denen die Muttergesellschaft, die Einbecker Brauhaus AG, das 1859 gegründete Traditionshaus verkaufen will. „Das stimmt nicht.“

Das sagte Vorstandsmitglied Walter Schmidt auf Anfrage unserer Zeitung. Man halte an Kassel und Martini fest. Und zum Beweis führt Schmidt nicht nur das mittelfristig angelegte Engagement bei den Huskies und das geplante „erhebliche Engagement“ von Martini beim Hessentag und Stadtjubiläum im kommenden Jahr an.

„Wenn wir uns von Martini trennen wollten, würden wir das doch nicht machen“, sagte Schmidt. Er kann sich die erneuten Gerüchte nur mit der laufenden Neustrukturierung der Geschäftsabläufe auch in Kassel erklären, in deren Rahmen der bisherige Gastronomie-Verantwortliche im Bereich der Martini-Brauerei, Peter Braun, das Unternehmen „im gegenseitigen Einvernehmen verlassen wird“. Sein Nachfolger wird der 44-jährige Thorsten Eikenberg, der künftig die Gastronomie-Aktivitäten der gesamten Gruppe verantworten wird.

Schmidt dementierte auch Gerüchte, nach denen in Kassel zahlreiche Jobs wegfallen sollen. Ein größerer Stellenabbau sei nicht vorgesehen. Gleichwohl werde man auch in Zukunft auf eine strikte Kostenkontrolle achten und prüfen, ob Synergien gehoben werden können. In Kassel werden 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Von José Pinto

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