Verkehr fließt gut

Kanalarbeiten auf Wilhelmshöher Allee: Nur eine Spur bis Jahresende

Verkehr teilt sich seit Montagnachmittag eine Fahrbahn: Bis Ende des Jahres bleibt die stadtauswärtige Fahrspur der Wilhelmshöher Allee (rechts im Bild) zwischen Ulmenstraße und Einmündung Königstor gesperrt. Foto: Schachtschneider/TP

Kassel. Seit Montagnachmittag gibt es eine Fahrbahnsperrung mehr in Kassel: Für Kanalbauarbeiten bleibt die stadtauswärtige Spur der Wilhelmshöher Allee zwischen Ulmenstraße und Einmündung Königstor bis Ende des Jahres gesperrt.

Weil der städtische Eigenbetrieb Kasselwasser für zwei Mio. Euro einen neuen Kanal baut, teilt sich der Verkehr in diesem Abschnitt in beiden Fahrtrichtungen die stadteinwärtige Fahrspur.

Mit größeren Verkehrsbehinderungen ist deshalb aber nicht zu rechnen. Denn auch ohne Baustelle ist die Wilhelmshöher Allee in Höhe der Einmündung Königstor durch eine Verkehrsinsel in beide Fahrtrichtungen auf eine Spur verengt. Diese Verengung besteht jetzt nur über einen längeren Abschnitt. Bislang kam es zu keinen Staus.

Hintergrund der Bauarbeiten ist, dass ein Abwasserkanal aus dem Jahr 1886 erneuert werden muss. Für die Arbeiten mussten auch die Stichstraßen gesperrt werden. Dies sind die Nahl-, Weigel-, Sophien- und Hermannstraße. Für diese gilt während der Bauarbeiten eine Sackgassenregelung, sodass sie vom Königstor aus nur bis zur Einmündung in die Wilhelmshöher Allee befahrbar sind.

Das Parken auf der stadtauswärtigen Fahrspur der Wilhelmshöher Allee ist im Baustellenabschnitt (bis Sophienstraße) noch möglich. Die Autos können dann in die Stichstraßen abbiegen, die in diese Richtung geöffnet sind.

Zum Jahreswechsel sollen beide Fahrbahnseiten der Wilhelmshöher Allee wieder freigegeben werden. Die Kanalarbeiten dauern dann aber noch bis Mitte 2015.

Von Bastian Ludwig

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