Güteverhandlung vor Arbeitsgericht fällt aus

VW einigt sich mit einem Mitarbeiter

Kassel. Die für den heutigen Dienstag terminierte Güteverhandlung vor dem Kasseler Arbeitsgericht wegen der so genannten Automaten-Affäre bei VW fällt aus.

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Nach Angaben von Wolfgang Leinweber, Pressesprecher des Arbeitsgerichts, hätten sich die Parteien, VW und der gekündigte Arbeitnehmer, im Vorfeld der Verhandlung geeinigt. Wie die Einigung ausgesehen hat, darüber habe das Gericht keine Kenntnis, sagt Leinweber.

VW-Sprecher Rudi Stassek erklärte, dass das Unternehmen sich über die Art der Einigung nicht äußern werde. VW hat mehreren Mitarbeitern aus dem Werk Kassel fristlos gekündigt, weil sie sich auf Kosten des Konzerns bereichert haben sollen.

Das Unternehmen wirft den besagten Arbeitnehmern vor, die Chipkarte ihres Werksausweises absichtlich an defekten Zigarettenautomaten aufgeladen zu haben. Einige Mitarbeiter sollen sich auf diese Weise wissentlich um mehrere hundert Euro bereichert haben.

Gegen die fristlose Kündigung haben bislang sechs Mitarbeiter beim Arbeitsgericht Klage eingereicht. Ein weiterer Gütetermin könnte bereits in der kommenden Woche stattfinden. (use)

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