Einrichtungstipps: Große Ideen für kleine Wohnungen

Deine Studentenbude ist so eng, dass eigentlich nur Stehparties drin sind? Wenn du noch ein Paar Schuhe kaufst, kriegst du die Bücher von der langen Lektüreliste fürs kommende Semester nicht mehr unter? Muss nicht sein, denn Platz ist in der kleinsten Bude. Man muss ihn nur richtig nutzen.

1 Stapeln, um Stauraum zu schaffen

„Die meisten Leute verschenken beim Einrichten ihrer Wohnung eine Menge Stauraum, zum Beispiel über ihren Schränken“, sagt Ikea-Einrichtungsexpertin Duygu Cuhadaroglu. Sie empfiehlt, diesen Raum mithilfe von Boxen, die sich ganz einfach stapeln lassen, zu nutzen. Auch unter dem Bett ist in der Regel Platz, um Dinge wie Bettwäsche und Klappstühle für die Besucher der nächsten Party zu lagern. „Das ist viel besser, als eine kleine Wohnung total voll zu stellen“, erklärt sie.

Ein Hochbett ist in Altbauten eine ebenfalls beliebte Lösung, um Schlaf- und Wohnbereich so platzsparend wie möglich zu gestalten. Unter dem Hochbett kann eine Couch oder beispielsweise der Schreibtisch bequem untergebracht werden.

2 Funktionsmöbel

„Eine Schlafcouch, die man nachts zum Schlafen und tagsüber als Sofa benutzt, ist in einer kleinen Wohnung ein echter Gewinn“, sagt Duygu Cuhadaroglu. Und vor allem Platz sparend. Eine praktische Lösung sei auch ein Laptop-Tisch, der nur bei Bedarf ausgeklappt wird und ansonsten als Schrank flach an der Wand hängt. Wer in seiner Studentenbude auch noch die Wäsche trocknen muss, hat meist kaum mehr Platz, sich zu bewegen. Abhilfe schafft da ein Raumspar-Wäschetrockner, der an der Decke befestigt wird und niemandem im Weg steht.

Einrichtungstipps: Große Ideen für kleine Wohnungen

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3 Optisch verschiedene Wohnräume gestalten

Laut Innenarchitektin Bettina Knorr macht es vor allem in kleinen Wohnungen Sinn, verschiedene Wohnbereiche optisch voneinander zu trennen. Dazu kann man den Kleiderschrank benutzen, den man mitten in den Raum stellt und so zwei Räume schafft. Auch Trennungen durch einen Paravent oder einen Vorhang sind möglich, ebenso auch ein Regal, hinter dem man die Schlafcouch aufstellt.

4 Improvisierte Eigenkreationen

Egal, ob der alte Tisch von der Tante, lackiert in der Lieblingsfarbe, ob alte Bilderrahmen vom Flohmarkt oder ein knallbuntes Tuch über den verblichenen Sessel: Besonders individuell wirkt eine Wohnung meist dann, wenn Altes und Neues gemischt werden und eine improvisierte Eigenkreation entsteht. Innenarchitektin Bettina Knorr weist außerdem darauf hin, dass eine Streifentapete einen niedrigen Raum höher wirken lässt und die richtige Beleuchtung viel ausmacht. „Statt einer zentralen Deckenlampe sollte das Licht von unten an die Decke gehen“, sagt sie.

Von Judith Strecker

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