Ausbau des Teilstücks am Bahndamm – Vorfahrtstraße wird dort entlangführen

Eisenbahnweg bald breiter

Berthold Pfalzgraf

Jungfernkopf. Der Eisenbahnweg wird im Bereich des Bahndamms breiter, die Schenkebier Stanne auf der anderen Seite schmaler. Weil der bisherige beschrankte Bahnübergang zum Jahresende durch eine Unterführung für den Verkehr ersetzt wird, ändert sich einiges an den Straßen in diesem Bereich.

Der Verkehr soll, wie berichtet, über eine Vorfahrtsstraße durch die neue Unterführung, die in Höhe der Waldecker Straße die Gleise unterquert, über den Eisenbahnweg in die Wegmannstraße geleitet werden. Deshalb wird der bislang nicht vom Durchgangsverkehr genutzte Teil des Eisenbahnwegs ausgebaut. Die Fahrbahn werde auf 3,25 Meter verbreitert, auf beiden Seite werde ein 2,25 Meter breiter Gehweg angelegt, erläuterte Berthold Pfalzgraf vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Kassel jetzt vor 15 Anwohnern und dem Ortsbeirat. Auf der zum Bahndamm gelegenen Seite entstehen neun Parkplätze.

Der Zugang zur Regiotramstation auf dem Bahndamm erfolgt über zwei Treppen links und rechts der Unterführung. Auf beiden Seiten werden auch überdachte Fahrradständer angebracht. Falls Konrad 2013 weiterbetrieben wird, solle auch eine Station des Fahrradverleihsystems eingerichtet werden, sagte Pfalzgraf. Der Zugang zum Bahnsteig für Rollstuhlfahrer wird barrierefrei von der Stelle möglich sei, wo derzeit der beschrankte Bahnübergang ist. Dort wird es einen Behindertenparkplatz geben.

Die Schenkebier Stanne wird im oberen Bereich (zwischen der künftigen Unterführung und dem bisherigen Bahnübergang) schmaler werden. Sie wird nur noch an der bebauten Seite einen Gehweg haben, zum Bahndamm hin wird ein Grünstreifen angelegt. Nach dem Rückbau des Bahnübergangs soll ein fester Metallgitterzaun Unbefugte am Betreten der Gleise hindern.

Der Bereich der Schenkebier Stanne unterhalb der neuen Unterführung wird ab der Hausnummer 27 ausgebaut. Auch dort wird die Fahrbahn auf 3,25 Meter verbreitert. Auf beiden Seiten wird zudem ein Radweg eingerichtet.

Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat auf Antrag der SPD dafür aus, dass die Fahrbahn bis zur Einmündung Frasenweg zwar nicht verbreitert, aber doch erneuert wird. Die Verhältnisse in dem Bereich glichen seit Jahren einer „Buckelpiste“, sagte stellvertretender Ortsvorsteher Heyne von Dossow (SPD). Nach Leitungs- und Kanalarbeiten sei die Straße nur provisorisch gemacht worden. Im Zuge des Ausbaus im oberen Bereich der Schenkebier Stanne solle nun „zumindest mal eine vernünftige Oberfläche“ hergestellt werden.

Ebenfalls ab der Einmündung Frasenweg - und nicht ab dem Bereich kurz vor der Unterführung - solle Tempo-30 gelten, beschloss der Ortsbeirat. Im verbreiterten Bereich der Schenkebier Stanne und im Eisenbahnweg sollten zudem Tempo-30-Piktogramme auf die Fahrbahn aufgebracht werden, um die Autofahrer ans Langsamfahren zu erinnern. (rud)

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