Eishalle: Dennis Rossing will 14 Millionen Euro in kleine Multihallen-Lösung investieren

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Eissporthalle aus der Luft betrachtet: Oben links ist die Kreuzung Ludwig-Mond-Straße/Frankfurter Straße/ Am Auestadion zu sehen, rechts ein Teil des Auestadions mit der neuen Haupttribüne.

Kassel. Mit der in die Jahre gekommenen Eissporthalle am Auestadion hat Salzmann-Investor und Huskies-Boss Dennis Rossing große Pläne. Für rund 14 Millionen Euro will der Unternehmer das 34 Jahre alte Gebäude in eine Veranstaltungshalle umbauen, die modernen Ansprüchen genügt.

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Architekt Hans-Uwe Schultze arbeitet derzeit an der Detailplanung. Was der Diplom-Ingenieur mit der Eissporthalle vorhat, erklären wir auf dieser Seite. Seine wichtigste Aufgabe war, die Halle durch ein hohes Bühnenhaus auch für große Konzerte von bekannten Stars tauglich zu machen. Durch eine ausfahrbare Teleskop-Tribüne gibt es im Bühnenbereich Stehplätze, wenn auf dem Spielfeld Sport geboten wird. Damit würde eine echte Arena mit Zuschauerplätzen auf allen vier Seiten des Spielfeldes entstehen, „was wir bisher nicht hatten“, sagt Schultze.

Plant den Eishallen-Umbau: Architekt Hans-Uwe Schultze.

Die Teleskop-Tribüne direkt an der Eisfläche könnte den Huskies-Fans auch weiterhin als Heuboden dienen. Möglich wäre auch, die neue feste Stehtribüne an der Nordseite zum künftigen Heuboden zu machen. Dort sorgt Schultze für eine bessere Akustik, die Fangesänge künftig mit mehr Wumm in die Halle leiten würde. „Wo die Fans künftig stehen möchten, sollen sie selbst entscheiden“, sagt der Architekt.

Die angestrebte kleine Multifunktionshalle am Auestadion hätte mehr Platz für Sportshop sowie Gastronomie und würde einen VIP-Bereich bekommen, der diesen Namen auch verdient. Denn aus dem derzeitigen Raum für die Ehrengäste kann man nicht aufs Spielfeld schauen. Der Architekt arbeitet auch bereits an einem Zeitplan für den Umbau unter Betrieb, weil die Huskies weiter ihr Eis brauchen. „Die treuen Fans sind uns wichtig“, sagt Schultze, deshalb müsse der Spielbetrieb gesichert sein.

Eine vollständige Übersicht der Multihallen-Lösung lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der HNA.

Von Jörg Steinbach

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