Nach geplatztem Eishallen-Kauf

Eine Huskies-Saison ist noch gesichert

Kassel. Die erste Nachricht ist eine gute: „Die kommende Saison der Kassel Huskies ist gesichert“, sagt Stefan Traut gegenüber unserer Zeitung. Der Mietvertrag der KEBG mit Simon Kimm laufe bis zu 30. April kommenden Jahres, erklärt der Geschäftsführer der Eissporthallen-Betriebsgesellschaft KEBG.

So lange also, wie die Ende September beginnende Saison der Eishockey-Oberliga dauert.

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Gleichzeitig aber steckt in dieser guten Nachricht eine schlechte: Wie es mit den Huskies danach weitergeht, das steht in den Sternen, wenn Kimm und Rossing sich nicht einigen – worauf Traut immer noch setzt: „Bis Mai haben wir einiges an Zeit. Ich hoffe einfach, dass sich etwas bewegt.“ Was den Geschäftsführer natürlich plagt: „Wir würden endlich gern langfristig planen können.“

Dabei denkt er zunächst an das Eishockey und seine Fans, denn: „Am Sonntag haben wir die Saisoneröffnung, und schon wieder müssen unsere Anhänger sich Sorgen machen. Sie haben endlich Klarheit verdient.“

Fotos: Huskies feiern Saisonauftakt mit Fans

Huskies feiern Saisonauftakt mit Fans

Langfristigkeit ist aber auch für den Betrieb der Halle wichtig, die alt und dringend renovierungsbedürftig ist - auch wenn Traut zur Frage der Rentabilität sagt, die Halle trage sich und sei derzeit kein Zuschussgeschäft. Umbaupläne sind längst erstellt.

Derzeit kann Traut aber weder die Frage beantworten, ob Kimm weiter an die KEBG vermieten würde – deren Eignerin offiziell die Mutter von Dennis Rossing ist. Ob er einen anderen Käufer oder Betreiber suchen will oder ob er gar noch einmal selbst den Betrieb der Halle übernehmen will.

Aktuelle Bilder von der Halle

Bilder der Eissporthalle

Ähnliche Sorgen muss auch die Eishockeyjugend Kassel haben, die ihre Hallenzeiten über die KEBG regelt. An die wiederum hat die EJK in einem Kooperationsvertrag die Spielberechtigung der ersten Mannschaft abgetreten. Alles also in der Schwebe im Kasseler Eishockey. Wieder einmal. Stefan Traut, der Rossing-Vertraute, sagt: „Für mich ist die entschiedene Frage, wie Kimm sich nun verhält.“

Von Frank Ziemke

Rubriklistenbild: © Herzog

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