Stefan Traut: "Sind auf der Zielgeraden"

Eissporthalle: Mietvertrag ist in Reichweite

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Gute Aussichten: Die langwierigen Verhandlungen um einen neuen Mietvertrag für die Kasseler Eissporthalle stehen allem Anschein nach vor dem Abschluss.

Kassel. Das, was sich in den vergangenen Wochen schon so oft angedeutet, dann aber doch wieder verzögert hatte, scheint nun endlich zu klappen: die Verlängerung des Mietvertrages zwischen den Eissporthallen-Eigentümern Kimm und der Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft KEBG.

„Wir sind auf der Zielgeraden. Die Gespräche sind weitergelaufen. Der Abschluss eines neuen Vertrages ist in Reichweite“, sagt KEBG-Geschäftsführer Stefan Traut.

Vertrag endet am 30. April

Es ist jenes Papierstück, auf das Spieler, Fans und Verantwortliche der Kassel Huskies sehnsüchtig warten. Denn ein neuer Mietvertrag heißt, dass das Eishockeyteam auch in der kommenden Saison seine sportliche Heimat in der Eishalle hat und endlich mit der Planung für die kommende Spielzeit begonnen werden könnte.

Der aktuelle Mietvertrag, den Simon Kimm vor Längerem gekündigt hatte, endet am 30. April. Zu diesem Datum hatte auch die KEBG alle Arbeitsverträge, unter anderen mit Spielern, Trainer Uli Egen und Angestellten, gekündigt.

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Nach HNA-Informationen hatte zuletzt ein Alternativ-Plan konkrete Formen angenommen, für den Fall, dass es doch nicht zu der angestrebten und erhofften Einigung mit den Eigentümern der Eissporthalle kommen sollte. Hinter den Kulissen waren Planungen angelaufen, eine neue Heimstätte für die Huskies zu errichten: ein Zelt für 3500 Zuschauer.

Neu ist diese Art der Spielstätte nicht – die Leipzig Icefighters, Gegner der Huskies in der Endrunde, tragen ihre Heimspiele in solch einem Riesenzelt aus. Das jedoch wäre nur eine vorübergehende Lösung, die jetzt ohnehin hinfällig wird, sollte der neue Mietvertrag unterzeichnet werden.

Joe Gibbs

Zuletzt hatten die Vertragsgespräche gestockt, weil Simon Kimm auf ein erneutes Engagement von Ex-Manager Joe Gibbs bei den Huskies gedrängt haben soll. „Auf Wunsch von Herrn Kimm hatten wir Joe Gibbs ein Angebot als Berater für Marketing und Vertrieb gemacht, aber darauf keine Antwort erhalten“, sagt Traut.

Gibbs hielt sich auf HNA-Anfrage zurück. „Zu Gerüchten und Vertragsinhalten äußere ich mich nicht. Fakt ist: Als Dienstleister bin ich beim KSV Hessen vertraglich gebunden. Mein Mandant ist zu 100 Prozent mein Mandant“, erklärt er. Das bestätigt Jens Rose, Vorstandsmitglied beim Fußball-Regionalligisten.

Nächste Saison gebunden

Gibbs ist als Marketing-Leiter beim KSV beschäftigt. „Wir haben mit ihm einen Vertrag auch noch für die kommende Saison“, sagt Rose. Mit Blick auf die Vertragsinhalte ergänzt er: „Gewisse Konkurrenz-Situationen schließt der aus.“

Dürfte heißen: Parallel zum KSV könnte Gibbs nicht für die Huskies und die MT Melsungen im Marketing tätig sein. Eine offizielle Anfrage über ein Engagement Gibbs’ bei den Huskies liege ihm weder von Kimms Seite noch von Gibbs vor, sagt Rose, er wisse aber von den Gesprächen.

Bilder der Eissporthalle

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