Sechs neue Plätze

Elisabeth-Krankenhaus erweitert seine Intensivstation

Geräte-Check: Bernd Pflüger, stellvertretender Leiter der Intensiv- und Überwachungsstation, prüft ein Beatmungsgerät. Im Frühjahr 2014 sollen dem Elisabeth-Krankenhaus sechs weitere Beatmungsgeräte und Intensivbetten zur Verfügung stehen. Foto: Konrad

Kassel. Das Elisabeth-Krankenhaus Kassel stockt seine Intensivstation auf. Zu den derzeit acht Intensivbetten kommen sechs hinzu. Die neuen Plätze entstehen auf der Überwachungsstation (Intermediate Care-Station, kurz IMC) der Allgemein-Pflegestation im ersten Stock.

„Dafür werden bestehende Zimmer umfunktioniert und mit Beatmungsgeräten ausgestattet“, erklärt Dr. Alexander Geib, Chefarzt der Kardiologie.

Die neuen Intensivbetten stehen für den internistischen Fachbereich, die jetzigen Betten für den chirurgischen zur Verfügung. Beide Stationen sind miteinander verbunden. Ein Grund für die zusätzlichen Intensivbetten ist laut Geib, dass es im vorigen Winter einen Engpass an Beatmungsplätzen in Kassel gab und Beatmungspatienten in Krankenhäuser in der Region gebracht werden mussten. Außerdem sei aufgrund der zunehmend älter werdenden Bevölkerung künftig mit einem Anstieg an Patienten zu rechnen, die beatmet werden müssten.

Nach den Angaben von Albin Zimmermann, Geschäftsführer des Krankenhauses, wird der Umbau 2,2 Millionen Euro kosten. 1,9 Millionen Euro schießt das Land Hessen zu, 286 000 Euro finanziert der Krankenhausträger, die Vinzenz-Verbund gemeinnützige GmbH Hildesheim. Zusätzlich fließt ein Teil des Landeszuschusses in den Brandschutz im Bettenhaus B der Klinik.

Im Zuge der Erweiterung der Kapazität der Intensivstation muss auch das Pflegepersonal aufgestockt werden. Laut Zimmermann werden vier bis sechs zusätzliche Intensivpfleger benötigt.

Im August soll der Umbau beginnen. Mit dem Abschluss rechnet der Geschäftsführer für Frühjahr 2014. Insgesamt verfügt das katholische Elisabeth-Krankenhaus in Kassel derzeit über 198 Betten. Mehr als 20 000 Patienten werden dort laut Zimmermann jedes Jahr in sechs Fachbereichen versorgt, etwa 11 000 davon stationär. (mkx)

Von Mirko Konrad

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.