Elisabeth-Krankenhaus Kassel

Immer einsatzbereit - Das Team der Notaufnahme im Elisabeth-Krankenhaus

Knochenbrüche, Verbrennungen, Lungenembolien, Herzinfarkte und besonders jetzt in der kalten Jahreszeit Grippe und Infektionen mit dem Norovirus – jährlich treffen etwa 20 000 Patienten mit verschiedensten Krankheiten und teilweise lebensbedrohlichen Verletzungen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Elisabeth-Krankenhauses ein.

Zusatzweiterbildung erfolgreich absolviert

Und die sind hier in guten – und vor allem – bestens ausgebildeten Händen. Denn der Leiter der Zentralen Notaufnahme im Elisabeth-Krankenhaus Michael Kind, und die stellvertretende Leiterin, Dr. Wagma Mehlhorn, gehören zu den ersten Notfallmedizinern in Hessen, die bereits die neu eingeführte Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin abgeschlossen haben.

Michael Kind und Dr. Wagma Melhorn

Michael Kind ist Facharzt für Chirurgie und Dr. Wagma Mehlhorn Fachärztin für Innere Medizin. Von dieser interdisziplinären, also fachgebietsübergreifenden Leitung der Notaufnahme profitieren die Patienten unmittelbar: „Wir gewährleisten damit einen Facharztstandard direkt an dem Ort, wo die Patienten eintreffen“, erläutert Mehlhorn. Die Patienten erreichen die Notaufnahme zu Fuß – zum Beispiel nach einer Überweisung des Hausarztes – oder mit dem Rettungsdienst. Mithilfe des sogenannten Manchester Triage Systems wird eingeschätzt, wie schnell der Patient einen Arzt sehen muss. „Im Wartebereich können die Patienten nicht sehen, wie viele Notfälle mit dem Krankenwagen ankommen und dringend behandelt werden müssen. Das führt immer wieder zu Unmut bei den Wartenden“, erklärt Michael Kind. „Wir informieren die Patienten persönlich über die Situation, die meisten zeigen dann Verständnis“, ergänzt Dr. Wagma Mehlhorn. Bei der Versorgung der Patienten werden Michael Kind und Dr. Wagma Mehlhorn von einem weiteren Arzt und zwei Assistenzärzten unterstützt. Von 16 Pflegern haben sieben schon die neue Zusatzqualifikation für die Notfallpflege erworben, zwei weitere folgen noch in diesem Jahr. „Auch in diesem Bereich sind wir bestens aufgestellt und es macht große Freude, mit diesem Team in familiärer Atmosphäre zusammen zu arbeiten“, sagt Dr. Mehlhorn. Zur Verstärkung sind zudem Spezialisten anderer Abteilungen schnell greifbar. „Unsere Patienten profitieren von den kurzen Wegen in unserem Haus. Bei einem akuten Herzinfarkt können Betroffene innerhalb von Minuten im Herzkatherlabor behandelt werden“, sagt Mehlhorn.

Keine Zeit verlieren – darum geht es auch bei der Behandlung von Menschen, die lebensbedrohlich verletzt sind, zum Beispiel durch einen Arbeits- oder Autounfall. Schon bei ihrem Eintreffen ist ein eingespieltes Team im Schockraum einsatzbereit. Bis zu sieben Ärzte und Pfleger beginnen dann unverzüglich mit den lebensrettenden Maßnahmen – unterstützt von Kollegen aus den Bereichen Labor und Radiologie. Hier ist rasches Handeln gefragt, dennoch müssen alle besonnen handeln. „Wir halten uns an feste Strukturen und eingespielte Abläufe, die wir in Weiterbildungen immer wieder einüben“, sagt Michael Kind. Dass das wichtig ist, hat man hier früh erkannt. Das Elisabeth-Krankenhaus war das erste Krankenhaus in Kassel, das ein Schockraumtraining eingeführt hat.

Überblick behalten

In ihrer Leitungsfunktion müssen die beiden Notfallmediziner immer genau wissen, was im Haus los ist. Dazu nehmen Kind und Mehlhorn über den Tag verteilt an verschiedenen Besprechungen teil. „Der Austausch ist wichtig, da wir in der Notaufnahme eine wesentliche Schnittstelle zwischen allen medizinischen Abteilungen des Hauses bilden“, sagt Kind. Nicht nur für die Patienten, sondern auch für die Assistenzärzte, angehende Notärzte und Notfallsanitäter sind Michael Kind und Dr. Wagma Mehlhorn als Ansprechpartner präsent, denn die Ausbildung der jungen Kollegen liegt ihnen am Herzen – genauso wie ein guter Zusammenhalt. Der zählt hier in der Notaufnahme wo es selten ruhig zugeht und alle im Team häufig unter Stress arbeiten, ganz besonders. Nh

Elisabeth-Krankenhaus 

Weinbergstr. 7 

34117 Kassel 05 61 / 72 010

www.elisabeth-krankenhauskassel.de

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