Stadt soll Messergebnisse vorstellen

Eltern wollen Ampel behalten

Kirchditmold. Die Fußgängerampel an der Wahlershäuser Straße/Ecke Riedwiesenstraße muss bleiben - dies fordert der Ortsbeirat Kirchditmold mit seinem Beschluss, den er während seiner jüngsten Sitzung fasste.

Trotz Messungen, die ergeben haben, dass an dieser Stelle keine erhöhte Gefahr durch das Verkehrsaufkommen bestehe, wie im Ortsbeirat zu hören war, beharrt das Gremium auf der Ampel.

Hintergrund dafür sind die Schulkinder, die hier die Straße queren und deren Eltern die Ampel erhalten möchten. Der Beirat fordert die Stadt auf, zu prüfen, ob die Ampel bleiben kann. Im Übrigen möge sie dem Gremium zügig die Messergebnisse für diesen Bereich vorstellen.

Für den Fall, dass die Ampel tatsächlich abgebaut wird, verlangt der Ortsbeirat, dass der Querungsbereich mit Markierungen, Schildern und Fahrbahnerhöhungen gesichert wird.

Mehr Sicherheit will das Gremium auch für die Zentgrafenstraße. Hier soll die Stadt Tempo 30 einrichten, verlangt es per Beschluss. Die Geschwindigkeitsbegrenzung müsse mindestens dort gelten, wo aufgrund des einseitig erlaubten Parkens die Fahrbahn weniger als fünf Meter breit ist. Hier könne es zu Gefahrensituationen für Fußgänger kommen, wenn zum Beispiel Autos im Begegnungsverkehr mit Lkw auf die Bürgersteige ausweichen müssen, lautet die Begründung.

An der Regiotram-Station in der Christbuchenstraße soll im nächsten Jahr der Standort für die Räder des Fahrradverleihsystems Konrad eingerichtet werden. Der Beirat möchte, dass zusätzliche Konrad-Stationen an der Hessenschanze und an der Teichstraße installiert werden. (pom)

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