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„En(t)lich wieder Entenkirmes in Waldau“

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Von: Andreas Hermann

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Viele Menschen waren am Sonntag gekommen, um den Festzug zur Enten-Kirmes zu sehen oder daran teilzunehmen. Unser
Viele Menschen waren am Sonntag gekommen, um den Festzug zur Enten-Kirmes zu sehen oder daran teilzunehmen. Unser © zeigt den Blumen-Wagen der Feuerwehr an der Ecke Kasseler-/Waldemar-Petersen-Straße. Fotos: pia malmus

Die Erleichterung ist den Veranstaltern und den Besuchern anzumerken gewesen: Nach zwei Jahren Corona-Pause hat die Waldauer Enten-Kirmes auch wieder mit dem Festzug stattfinden können.

Waldau – Bei Goldenem-Oktober-Wetter mit Temperaturen um die 20 Grad haben am Sonntagnachmittag Hunderte Zuschauer am Straßenrand die vorbeiziehenden Gruppen und Wagen verfolgt. Der Satz auf dem Schild am Wagen des Kinderhauses Waldau brachte dabei die Stimmung bei allen Beteiligten auf den Punkt: „En(t)lich wieder Entenkirmes!“

Wegen diverser Baustellen im Stadtteil waren die Umzugsteilnehmer auf einer geänderten Route unterwegs. Nicht nur deshalb war die 55. Ausgabe des Festes eine ganz besondere, sogar einmalige. Zur Freude der Kirmes-Organisatoren des Fördervereins und der Feuerwehr konnte der Programmablauf nach zwei abgespeckten Pandemie--Jahren diesmal wieder den gewohnten Umfang haben. Die Veranstaltungsstätte aber ist in diesem Jahr eine, die es bei der Kirmes in Waldau bislang noch nie gegeben hat: Gefeiert wird in und an der Turnhalle der Grundschule. Dort, an der Görlitzer Straße, befindet sich auch der Festplatz mit Auto-Scooter, Jumpzone, Schießbude und anderen Ständen. Denn wegen der laufenden Sanierungsarbeiten konnte der traditionelle Kirmes-Veranstaltungsort, die Zehntscheune, an diesem Wochenende nicht genutzt werden.

Enten-Gelb kostümiert: Die Mädchen und Jungen des Waldauer Kinderhauses beim Kirmes-Festzug.
Enten-Gelb kostümiert: Die Mädchen und Jungen des Waldauer Kinderhauses beim Kirmes-Festzug. © Malmus, Pia

Der Stimmung tat der notwendige Umzug an die Grundschule keinen Abbruch. Und die Zehntscheune fuhr am Sonntag immerhin als Modell auf einem Wagen im Festzug mit. Der setzte sich mit rund 15 Minuten Verspätung von der Kasseler Straße aus in Bewegung. Mit dabei waren unter anderem die örtlichen Organisationen der DLRG und der Diakonie, natürlich auch die Vereine im Stadtteil – vom TuSpo Waldau über die Feuerwehr, die Landfrauen und die Liedertafel bis hin zu den Parteien. Die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens winkten den Zuschauer vom Wagen aus zu.

Für die Begleitmusik auf der Strecke sorgten zum Beispiel die Kasseler Drum & Brass Band, der Musikzug aus Grebenstein und das Drum & Bugle Corps aus Hann. Münden. Stimmungsvoll beschallte die Bacardi Connection von ihrem Partywagen aus. Und natürlich durfte dabei das mehrfach zu hörende „Layla“-Lied nicht fehlen.

Nach den Feierlichkeiten am Samstag und Sonntag geht die 55. Enten-Kirmes am heutigen Montag mit dem Variétéprogramm weiter. Auch der Abschluss der Festtage geht heute Abend in der von Feuerwehr und Förderverein dekorierten Schulturnhalle über die Bühne.

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