Endgültiges Aus für Max Bahr ist besiegelt

Kassel. Ein letzter Rettungsversuch für die Baumarktkette Max Bahr ist gescheitert. Eine bereits weitgehend ausgehandelte Übernahme durch die saarländische Handelskette Globus kommt nicht zustande. „Wir haben intensive Gespräche mit Globus geführt“, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters des Immobilienbesitzers Moor Park, dem 66 der letzten 73 Max-Bahr-Gebäude gehören, in Hamburg. „Leider ist es jedoch nicht zu einer Einigung mit dem Unternehmen gekommen.“

Ausverkauf und Schließung

Damit bleibt es bei der bereits beschlossenen Abwicklung von Max Bahr und dem Ausverkauf der Märkte. Davon betroffen sind auch die drei Filialen in Baunatal, Kassel und Vellmar mit insgesamt 140 Beschäftigten. Unterdessen hat die Gewerkschaft Ver.di eine Transfergesellschaft für die insgesamt 3600 Mitarbeiter gefordert. Ob sie zustande kommt, ist noch unklar.

Das endgültige Aus für Max Bahr ist der letzte Akt der Insolvenz des einstigen Praktiker-Konzerns, der im Juli zahlungsunfähig wurde. Das Unternehmen mit ehemals 315 Märkten und insgesamt 15 000 Beschäftigten zog auch das Tochterunternehmen Max Bahr in die Insolvenz. Alle Bemühungen der Insolvenzverwalter, den Konzern ganz oder in Teilen zu veräußern, blieben erfolglos. (jop)

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