Endspurt im Auestadion - Bauarbeiten sollen bis Ende Mai fertig sein

Die Aschenbahn vor der Haupttribüne wird erneuert: Die Baumaschinen haben Dellen im Untergrund hinterlassen. Fotos:  Koch

Kassel. Bevor hier das Askina-Sportfest am 8. Juni stattfindet und Herbert Grönemeyer am 10. Juni in der benachbarten Eissporthalle auftritt, sollen alle Arbeiten im und vor dem Auestadion abgeschlossen werden.

Das machte am Montag Stadtbaurat Dr. Joachim Lohse bei einem Ortstermin am Stadion deutlich.

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Der 12 000 Quadratmeter große Vorplatz, der derzeit gepflastert wird, soll mit seinen Grünflächen eine „Visitenkarte für die Stadt Kassel werden“. Die Besucher der Deutschen Leichtathletikmeisterschaften, die am 23. und 24. Juli hier erstmals stattfinden, sollen ein gutes Bild von der Stadt bekommen. Die Gestaltung des Platzes mit Betonsteinen, einer Bedarfshaltestelle für die KVG, der Grünfläche und neuer Beleuchtung koste 1,8 Mio. Euro, sagt Uwe Bischoff (Straßenverkehrs- und Tiefbauamt). Davon trage die Stadt 1,2 Mio. Euro, den Rest zahle die KVG.

Teile der Aschenbahn vor der neuen Haupttribüne werden momentan erneuert. Schwere Maschinen haben beim Bau der Tribüne ihre Spuren in Form von Dellen hinterlassen. Der alte Kunststoffbelag wurde auf einer Länge von schätzungsweise 150 Metern heruntergekratzt. Auf den Asphalt soll demnächst neuer Belag verlegt werden, erklärt Ulf Elsner vom Planungsbüro Pätzold+Snowadsky.

Endlich mehr Toiletten in der Nord- und Südkurve: Die sanitären Anlagen sollen Ende Mai fertig sein.

Doch vorher werden noch Kabel-trassen unter der Aschenbahn - zwischen Sportamt und Haupttribüne - verlegt. Die Anschlüsse werden zum Beispiel für die ganzen Kamerateams, die bei den Meisterschaften aus dem Auestadion übertragen, benötigt. Zudem wird vorsorglich ein Heizungsrohr im Bereich zwischen Sportamt und Haupttribüne bis zum Beginn des Spielfelds verlegt. Sollte es einmal die Entscheidung geben, dass eine Rasenheizung im Auestadion installiert werden soll, sind die erforderlichen Anschlüsse vorhanden.

Die Restarbeiten, die derzeit noch innerhalb des Aue-stadions erledigt würden, seien nicht überraschend aufgetreten, sagt Hans-Joachim Neukäter, Chef des Hochbauamtes. Sie seien Bestandteil des „ganz normalen Planungsablaufs“ beim Bau der 7,9 Millionen Euro teuren Haupttribüne. Aus witterungstechnischen Gründen könne die Aschenbahn zum Beispiel erst jetzt erneuert werden.

Für die Besucher des Stadions ist ein anderer Bau fast von größerer Bedeutung. Sowohl in der Nordkurve als auch in der Südkurve werden feste Toilettenkabinen gebaut. Auch die sollen Ende Mai fertig sein. Ende Juni soll dann auch die fest installierte Videowand über der Südtribüne hängen.  

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