Restaurantkette an der Neuen Fahrt

Schnellrestaurant Vapiano will am 29. November öffnen

Neuer Standort der trendigen Restaurantkette: Das 1955 errichtete Eckhaus Neue Fahrt / Opernstraße wurde Ende vorigen Jahres komplett entkernt und hat inzwischen eine schicke Fassade bekommen. Im Inneren wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Fotos:  Schachtschneider

Kassel. Wer sich auf der Baustelle des Vapiano-Restaurants an der Neuen Fahrt / Ecke Opernstraße umsieht, der mag kaum glauben, dass schon in drei Wochen Eröffnung sein soll.

Überall Kabel und rohe Trockenbauwände, nur die Decke leuchtet schon im charakteristischen Vapiano-Rot. Und der graue, unfertig aussehende Boden ist bloß eine Schutzabdeckung. Darunter liegt bereits das fertige Eichenparkett.

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Restarantchef Heiner Gosda ist nicht bange, dass bis zur Eröffnung am 29. November alles fertig wird. „Das geht bei uns immer so knapp zu“, sagt der 28-Jährige, der 2010 schon die Eröffnung des Göttinger Vapiano mitgemacht hat. Vielen Posts in sozialen Netzwerken zufolge können es vor allem jüngere Kasseler kaum erwarten, dass die trendige Pasta- und Pizzakette auch in die Fuldastadt kommt. „Die Begeisterung ist groß“, sagt Gosda. Doch viele Passanten würden an der Baustelle auch neugierig nachfragen, was da entsteht. „Die kennen unser Konzept offenbar noch nicht.“

Damit hat die Kette mit Sitz in Bonn seit 2002 einen Riesenerfolg. In Räumlichkeiten, die nach Entwürfen des Südtiroler Stardesigners Matteo Thun gestaltet sind, wird leichte mediterrane Küche mit kurzen Wartezeiten serviert. Bestellt wird direkt an Stationen einer offenen Showküche, wo die Gerichte frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Man speist kommunikativ an langen Tischen. Auf einer Chipkarte wird gespeichert, was gegessen und getrunken wurde – bezahlt wird an einer Kasse am Ausgang.

So sehr sich einzelne Vapianos gleichen: Das Kasseler Restaurant warte mit einigen Besonderheiten auf, sagt Gosda. Es gebe kaum weitere Standorte, die sich über zwei Etagen erstrecken wie an der Neuen Fahrt. Das werde normalerweise vermieden, weil mehr Personaleinsatz nötig sei. 60 Mitarbeiter sollen in der Kasselere Filiale arbeiten, „die meisten sind bereits rekrutiert.“

Weitere Besonderheit: Vom Obergeschoss hat man Zugang zu einer überdachten Außenloggia, von der man die Neue Fahrt überblicken kann. Da werden sich vor allem die Raucher versammeln, sieht Gosda voraus. Die Loggia solle fast ganzjährig benutzbar sein, im Sommer wolle Vapiano auch gern einige Tische an der Neuen Fahrt aufstellen. Aber dies müsse zunächst noch die Stadt Kassel genehmigen, sagt der studierte Betriebswirt.

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Da sich die obere Etage als Galerie nur über die halbe Geschossfläche erstreckt, ist ein hoher, heller Eingangsbereich entstanden – ideale Bedingungen für den Olivenbaum, der obligatorisch in allen Vapiano-Filialen steht. Das Exemplar, das nach Kassel kommt, ist gut dreieinhalb Meter hoch und über 100 Jahre alt, sagt Heiner Gosda. Auch ein Wand-Biotop, aus dem Pflanzen sprießen, werde grüne Akzente setzen.

Doch noch ist viel zu tun in den nächsten drei Wochen. Danach wird das Restaurant laut Gosda werktags von 10 bis 23 Uhr – „eventuell auch bis Mitternacht“ – geöffnet sein. An Wochenenden sei immer bis 1 Uhr geöffnet.

Von Axel Schwarz

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