Unternehmen erwartet Einbruch bei Nachfrage

SMA entlässt bis zu 400 Zeitarbeiter

Niestetal/Kassel. Der Niestetaler Solartechnikhersteller SMA wird sich bis Ende 2012 von bis zu 400 Zeitarbeitern trennen. Diese Information aus Belegschaftskreisen bestätigte Unternehmenssprecherin Anja Jasper am Freitag auf HNA-Anfrage. Betroffen von dem Personalabbau sind die Standorte Niestetal und Kassel.

Weltweit beschäftigt SMA rund 5700 festangestellte Mitarbeiter. Zu der aktuellen Zahl der Zeitarbeiter machte das Unternehmen keine Angaben.

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Angesichts der beschlossenen Kürzungen bei der Solarförderung in Europa sei mit einem „Nachfrageeinbruch in den weltweit wichtigsten Solarmärkten“ zu rechnen. „Als Weltmarktführer kann sich SMA von der Marktentwicklung nicht abkoppeln“, sagte Jasper. Auch an den SMA-Produktionsstätten in Nordamerika und Polen soll die Zahl der Leiharbeiter reduziert werden. Genaue Zahlen zu den ausländischen Standorten nannte die Firmensprecherin nicht.

In den vergangenen Jahren hatte sich SMA wiederholt von Zeitarbeitern getrennt.

Bereits Anfang September hatte der Solartechnikhersteller gegenüber unserer Zeitung erklärt, dass die Pläne für weitere Gebäude im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg bei Niestetal auf Eis liegen.

Neben dem in diesem Jahr in Betrieb genommenen Servicezentrum sollten eigentlich eine weitere Produktionshalle und ein Bürogebäude entstehen. (ket)

Fotostrecke aus dem Archiv: Bilder vom Servicezentrum

SMA-Servicezentrum auf dem Sandershäuser Berg

Rubriklistenbild: © dpa

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