GNH-Aufsichtsrat will Gründungspläne in der nächsten Sitzung am 8. März beraten

Entscheidung zur Medizin-Uni auf 8. März vertagt

Kassel. Die Entscheidung über die geplante Gründung einer Medizin-Uni am Klinikum Kassel wurde Mittwochabend vertagt. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) kam in seiner außerordentlichen Sitzung nicht bis zum entsprechenden Tagesordnungspunkt.

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Jetzt sollen die Gründungspläne in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 8. März beraten und eine Entscheidung getroffen werden, ob das umstrittene Projekt starten soll. Dem führenden Krankenhaus der Region gut ausgebildete Ärzte zu sichern, ist das wichtigste Ziel der Gründung einer Medizin-Uni am Klinikum. Dabei soll mit der Universität im südenglischen Southampton zusammengearbeitet werden, die als eine der führenden Hochschulen Großbritanniens gilt.

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Dort sollen die Studenten in den ersten beiden Jahren ausgebildet werden und danach für drei Jahre am Klinikum das Studium mit Praxis-Schwerpunkt fortsetzen. Damit würde das Kasseler Krankenhaus zur Uni-Klinik. In Hessen haben nur die Universitäten in Frankfurt, Gießen und Marburg medizinische Fakultäten, private Medizinhochschulen gibt es in Witten-Herdecke und Hamburg. Die Uni Oldenburg hat mit der Uni im holländischen Groningen kürzlich die „European Medical School“ aufgebaut. (ach)

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