Neue Niederlassungsstruktur

Entwarnung bei Mercedes Kassel/Göttingen: Keine Stellen in Gefahr

Gehört künftig mit Braunschweig und Hannover zur Vertriebsdirektion Mitte: Die Mercedes-Benz-Niederlassung Kassel / Göttingen. Unser Archivfoto zeigt den Hauptstandort in Kassel. Fotos: Schachtschneider / Daimler / nh

Kassel/Lohfelden/Göttingen. Aufatmen in der Mercedes-Benz-Niederlassung Kassel / Göttingen: Der Neuzuschnitt der bundesweiten Vertriebsstruktur wird an den Standorten Kassel, Göttingen und Lohfelden praktisch keine Stellen kosten.

Wie der Stuttgarter Autobauer gestern mitteilte, ist die Zusammenlegung der bisherigen Niederlassungen Kassel / Göttingen, Hannover und Braunschweig zur neuen Vertriebsdirektion (VD) Mitte beschlossene Sache. Somit entsteht zum 1. Januar eine neue Einheit mit 20 Standorten und 1400 Beschäftigten, davon 280 in Kassel und je 100 in Göttingen und Lohfelden.

Geführt wird die VD Mitte künftig von einem Tandem. Während der bisherige Chef von Kassel / Göttingen, Detlef Barthelmes (50), künftig im Rang eines Vertriebsdirektors von Kassel aus im gesamten Zuständigkeitsgebiet den Bereich Nutzfahrzeuge verantwortet, wird der Niederlassungsleiter in Hannover, Harm-Uwe Klaassen (57), die Pkw-Sparte führen. „Für die Kunden ändert sich nichts“, betont Barthelmes. Dagegen müssen sich einige Mitarbeiter mit einem neuen Tätigkeitsfeld und / oder Standort anfreunden. „Für die Mehrzahl der Beschäftigten bleibt aber alles beim Alten“, versicherte der künftige Lkw-Vertriebschef.

Ziel der neuen Niederlassungsstruktur ist nach Unternehmensangaben die Steigerung der Effizienz durch die Bündelung von Verwaltungs- und Leitungsfunktionen sowie die Verbesserung von Beratungs- und Servicequalität.

Im Oktober hatten gut 4000 der bundesweit 15 000 Daimler-Vertriebsmitarbeiter gegen die Konzernpläne demonstriert. Sie kritisierten vor allem den damals geplanten Verkauf kleinerer Standorte sowie den Abbau von 340 Stellen.

Von José Pinto

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