Zum Stadtjubiläum 1100 Jahre Kassel in 2013 werden Unternehmen vorgestellt

Erfolgreiches aus Kassel

Technologie aus Kassel: An einer Lastwagen-Achse aus dem Mercedes-Benz-Werk Kassel im Technikmuseum steht ein Teil des Teams „Made in Kassel“ mit (von links) Klaus Schuchhardt, Ewald Griesel, Achim Schnyder, Annika Hartmann und Stephan Kaiser. Foto: Steinbach

Kassel. In Kassel werden Erfindungen von großer Bedeutung gemacht. Zum Stadtjubiläum 1100 Jahre Kassel im kommenden Jahr sollen herausragende Ideen gewürdigt werden. „Made in Kassel“ ist der Titel einer Reihe von Veröffentlichungen in der HNA, in der Innovationen vorgestellt werden.

Die Idee dazu kommt von Klaus Schuchhardt, vor seinem Unruhestand viele Jahre Hauptgeschäftsführer der Kasseler Handwerkskammer. Er versammelte für den offiziell anerkannten Jubiläumsbeitrag eine Gruppe von Fachleuten, die bereits seit Wochen Kandidaten für die Serie auswählen.

Es geht um Erfindungen, Entdeckungen, Forschung und Innovation. Im Blickpunkt stehen dabei besonders die Wirtschaft und die Kasseler Universität. Mit von der Partie sind deshalb auch Annette Ulbricht und Dr. Oliver Fromm von der Hochschule. Zum Team gehören auch Ewald Griesel (Technikmuseum), Achim Schnyder (Arbeitgeber Nordhessen), Dr. Alexander Link (Stadtmuseum), Ulrich Spengler (IHK), Kai Lorenz Wittrock (Wirtschaftsförderung), Annika Hartmann (Handwerkskammer) und Stephan Kaiser (Stadt Kassel).

Neben den bekannten und weltweit aktiven Unternehmen wie Wintershall und K+S, SMA, Mercedes-Benz oder VW gibt es zahlreiche Firmen, die in der Stadt oder den Kommunen am Stadtrand innovative Produkte herstellen, aber in der Öffentlichkeit nicht oder nur wenig bekannt sind. Solchen stillen Stars gilt die besondere Aufmerksamkeit.

Da gibt es Handwerksunternehmen. die wie die Werner Bosch Orgelbau GmbH in Niestetal international führend im Orgelbau sind. Der Name Mollenhauer ist in der Musikwelt ein Begriff, die in Kassel gefertigten Holzblasinstrumente werden überall auf der Welt gespielt. Einen vergleichbaren Ruf haben die geodätischen Instrumente zur Landvermessung, die bereits seit 250 Jahren von der Firma F. W. Breithaupt & Sohn in Kassel gebaut werden.

Dass der Sicherheits-Schließzylinder Anfang der 1920er-Jahre in Ihringshausen erfunden wurde, dass die KVG den in der internationalen Verkehrswirtschaft anerkannten „Kasseler Bordstein“ für Bushaltestellen entwickelt hat oder dass die Kasseler Firma Opsolution ein Gerät zur unblutigen optischen Messung des Blutzuckers entwickelt – solche und weitere Erfolgsgeschichten werden in der Serie „Made in Kassel“ vorgestellt. Start soll noch im Herbst dieses Jahres sein.

Von Jörg Steinbach

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