Synagoge zerstört

Erinnerung an den 7. November 1938

Am 7. November wurde die Einrichtung der Synagoge verwüstet, Gebetsrollen, Stühle, Bänke und Vorhänge auf die Straße geworfen.

Kassel. Türen sind zertrümmert, der Zaun eingerissen, die Scheiben eingeschlagen. So sah die Synagoge an der Unteren Königsstraße/Ecke Bremer Straße im November 1938 aus. In Kassel schändeten  Nazis das Gotteshaus schon zwei Tage vor der Reichpogromnacht am 9. November 1938.

In ganz Deutschland brannten die Synagogen.

Am 7. November wurde die Einrichtung der Synagogeverwüstet, Gebetsrollen, Stühle, Bänke und Vorhänge auf die Straße geworfen. Das kann man auf dem Foto noch erkennen. Auch das jüdische Schulgebäude an der Großen Rosenstraße wurde an dem Abend schwer beschädigt. Zum 75. Jahrestag der Pogromnacht in Kassel sucht die HNA Zeitzeugen, die sich an die Übergriffe von damals erinnern und darüber berichten. (tos)

Zuschriften und Fotos senden Sie bitte bis zum 4. November an die HNA-Lokalredaktion Kassel, Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel oder per E-Mail an kontakt@hna.de

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