Erinnerungen an "Annette"

Von-Droste-Hülshoff-Schule: Klassentreffen nach 50 Jahren

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Ehemaligentreffen: Bärbel-Dorothea Bergmann, Uta Krätzer, Renate Friedrich, Hildegard Will, Eva Rode, Renate Robertz, Erika Fenge, Renate Pflüger, Claudia Nöding, Elsbeth Ferrari, Eva Bornmann, Brigitte Ruks und Jutta Kaiser aus der ehemaligen Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule hatten sich viel zu erzählen.

Kassel. „Alle mal herhören“, ruft Hildegard Will, „es ist wie in der Schule, keiner hört zu“, stellt sie klar. Kein Wunder, die 15 Frauen haben sich bei ihrem Klassentreffen jede Menge zu erzählen. Obwohl sie sich seit ihrer Schulentlassung vor 50 Jahren alle fünf Jahre sehen.

Der Zusammenhalt sei eng, die alte Vertrautheit immer gleich da, sagen sie. 1965 starteten 36 junge Mädchen aus der damaligen 10 a der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, Realschule für Mädchen an der Luisenstraße, mit der Mittleren Reife ins Leben. „Annette“, wie sie bis heute nur genannt wird, stand damals noch neben der Luisenschule.

Es gab getrennte Schulhöfe. Viele Erinnerungen kamen zurück, als die Frauen jetzt zu ihrem Entlassungsjubiläum nach 50 Jahren noch einmal an die Luisenstraße zurückkehrten: Unvergessen die Klassenfahrten auf den Spuren der Namensgeberin und Dichterin „Annette“ und an den geschätzten Klassenlehrer Reinhard Müller, „der dafür sorgte, dass wir alle Berufe lernten“, erzählt Eva Bornmann, die als Klassensprecherin Respekt genoss. Die 10 a war durch das andere Geschlecht noch nicht abgelenkt. Eigentlich schade, sagen die Frauen lachend, „nach uns kam nämlich der erste Jahrgang mit Jungen“. (pom)

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