Erneut Korane in Kassel verteilt - keine Zwischenfälle

Kassel. Auch am Samstag wurden in der Kasseler Innenstadt kostenlos Korane verteilt. Zu besonderen Vorkommnissen ist es dabei nach Angaben des Ordnungsamtes nicht gekommen.

Wer für ihren Stand an der Wilhelmsstraße verantwortlich zeichnete - dazu wollten die jungen Männer keine genaue Auskunft geben. Auch nicht über die Anzahl der verteilten Korane. Nach Angaben der Stadt hatte die Al-Rahman-Moschee (Mauerstraße) einen „Info-Stand zur islamischen Kultur“ angemeldet.

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Verantwortliche der Al-Huda-Moschee, die zum Islamischen Zentrum Kassel an der Erzbergerstraße gehört, hatten indes gegenüber der HNA angegeben, sich nicht an einer weiteren Koranverteilung beteiligen zu wollen. Man wolle nicht mit Radikalen in Verbindung gebracht werden (wir berichteten).

Die bundesweit angelegte Koranverteilung hatte für Aufsehen gesorgt. Sie wird von dem Kölner Salafisten Ibrahim Abou-Nagie organisiert. Der Salafismus als religiös motivierter Extremismus ist laut Verfassungsschutz nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. (abe/rud)

Rubriklistenbild: © dpa

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