Boden nach oben gedrückt

Königsplatz-Baustelle: Erneut Schäden am Kaskade-Kino

Kassel. Durch die Bauarbeiten für Peek & Cloppenburg am Königsplatz sind erneut Schäden im Nachbargebäude aufgetreten. Zu dessen Sicherung werden seit Wochen große Mengen einer Zementlösung unter das Fundament gedrückt. Dadurch soll sich nun der Boden des denkmalgeschützten Kaskade-Kinos gehoben haben.

Außerdem sollen weitere Risse an den Wänden aufgetreten sein. Vor einigen Wochen war schon einmal Zementbrühe in den Kinosaal gelaufen.

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Die Geschichte des Kaskade-Kinos

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An dem Gebäude selbst sind nach Auskunft von Manfred Siebert, Leiter der Kasseler Bauaufsicht, keine Veränderungen aufgetreten. An der Hauswand und rund um die Baustelle wurden bereits vor Wochen Messstellen angebracht, die Bewegungen registrieren. „Es besteht keine Gefahr“, sagt Siebert. „Es hat sich nichts bewegt.“ Es sei zwar nicht schön, dass Schäden am Kaskade-Kino aufgetreten seien. Auswirkungen auf die Sicherheit hätten sie aber nicht. Die Bauarbeiten könnten bis auf den Bereich vor dem Kaskade-Kino weitergehen.

Wegen Königsplatz-Baustelle: Das sind die Schäden im Kaskadekino

Schäden im Kaskadekino: Die Bauarbeiten für das Modehaus Peek & Cloppenburg (P & C) am Königsplatz haben nun auch das benachbarte Kaskade-Kino und das Café Nr.1 in Mitleidenschaft gezogen. Unter anderem hat sich Zement, der zur Stabilisierung der Fundamente unter das Gebäude gepresst wurde, durch den Fußboden im Kinosaal nach oben gedrückt. Wir haben einige Schäden dokumentiert. © 
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Vor der Bühne hat sich Betonschlamm gesammelt. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Deutlich zu erkennen ist, wie die Wand sich wölbt. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Wasserschaden vor der Bühne. © Baus/nh
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Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Hier sieht man Risse in der Decke beim Hintereingang. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Hier sieht man Deckenrisse am Hintereingang. © Baus/nh
Schäden im Kaskadekino: Die Decke des denkmalgeschützten Gebäudes muss mittlerweile gestützt werden. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Hier sieht man die Schäden am Fußboden.  © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Deutlich zu erkennen ist, wie die Wand sich wölbt. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino:  an dieser Stelle ist eine Spanplattenverkleidung gerissen. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Im Fußboden ist ein Loch entstanden. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Zu sehen: Ein Riss im Handlauf. © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: Risse in der Außenwand © Baus/nh
Schäden im denkmalgeschützten Kaskadekino: An dieser Stelle wurde ein Loch gebohrt, um die Wanddicke zu ermitteln. © Baus/nh

Wegen des schwierigen Baugrunds, der viel Wasser führt, waren die Arbeiten an der Baugrube zwischenzeitlich gestoppt worden. Seitdem wird die Baustelle ständig von Fachleuten überwacht. Die Bauaufsicht steht laut Siebert in engem Kontakt mit dem Bodengutachter und den Ingenieuren, die die Kontrollmessungen vornehmen. (els)

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