Eröffnung der Frühjahrsausstellung in Kassel: Gut behütet durch die Messehallen

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Pub-Atmosphäre: Ray Binder (mit Gitarre) schafft gute Stimmung. Sein Fan-Publikum sind (von links) Matthias Stolten, Rudi Krenhagen, Sarah Zimmermann, sowie Carmen, Klaus und Stefan Ramer.

Kassel. Auch ohne eine offizielle Eröffnungsveranstaltung strömten am Samstagmorgen die Besucher in die Messehallen zur Frühjahrsausstellung.

„Die Eröffnungsveranstaltung haben wir abgeschafft, weil sie nicht mehr zeitgemäß ist“, so Beate Umbach von der Messegesellschaft. 

Rund um das sinnlich-bunte Thema der Sonderschau in Halle 11, „Picknick – Very british“, präsentiert sich den Besuchern in insgesamt elf Hallen wie gewohnt eine breit gefächerte Ausstellung rund um die Bereiche Garten, Haus, Natur, Freizeit, Essen und Trinken und mehr.

Dem Aufruf, mit einem auffallend britischen Hut oder einer Kopfbedeckung zum Ausstellungsbesuch zu kommen, waren einige Gäste gefolgt. Sie ernteten am Samstag bewundernde Blicke. Etwa Claudia und Stefan Lange und Annette Söllner aus Kassel. „Der Hut stammt tatsächlich aus Großbritannien“, verriet Claudia Lange und nannte gleich die Stadt, wo sie ihr auffallendes Prachtexemplare mit Federschmuck erworben hatte: Rye, im Südosten Englands.

Zieht die Blicke an: Die Skulptur „Windfee“ aus geflochtenen Weiden mit ihrer Erschafferin, der Künstlerin Barbara Jamin-Sassmannshausen.

Das Kunststück, die Blicke auf sich zu ziehen, in der vor Blumenschmuck, üppiger Deko und allerhand Angeboten zum gemütlichen Verweilen nur so überbordenden Halle 5, gelingt einer ganz besonderen Frau: der Windfee. Die von Künstlerin Barbara Jamin-Sassmannshausen aus Weidengeflecht geschaffene Skulptur ist die ungekrönte Königin der Ausstellung. Nicht zuletzt weil Kassel in diesem Jahr wieder documenta-Stadt ist, kommt neben den vielen praktischen Angeboten auf der Frühjahrsausstellung auch die Kunst nicht zu kurz. 

Einer von vielen Künstlern, die sich in der Kreativhalle 5 präsentieren, ist der Kasseler Wolfgang Luh. Er lädt mit seiner Installation zum geheimnisvollen „Herrenabend“. Ein paar Stände weiter geht es nicht minder kreativ, dafür umso handfester zu: Schon am frühen Vormittag hat sich hier, in der Nähwerkstatt von Martina Petersen aus Grebenstein, eine Gruppe von Frauen eingefunden, um an den bereitgestellten Nähmaschinen Schönes aus buntem Stoff herzustellen. Ein Stoffhase soll es für die siebenjährige Laura aus Vellmar sein, die mit ihrer Mama Vera Hoffmann zur Frühjahrsausstellung gekommen ist.

Andrang: Praktisches für Küche und Haushalt sind die Klassiker auf der Frühjahrs-Ausstellung. Am Stand von „Gundel-Pfannen“ erklärt Sabine Niederschweiberer (links) Petra Hoffmann aus Schwalmstadt ein neues Frischhalte-System.

Zu erleben und zu schauen gibt es eine Menge. Die Frühjahrs-Ausstellung ist bis 12. März in den Messehallen zu sehen, täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr. Die Veranstalter rechnen mit 100.000 Besuchern.

Frühjahrsausstellung in Kassel eröffnet

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