Zur Eröffnung ein Hauch von Glamour im Hotel Reiss

Bester Stimmung: Reiss-Investor Chaim Mor aus Los Angeles (links) und Miki Lazar (Makom), der bei der Ausstattung half.

Kassel. Leise Musik, kleine Häppchen und großes Lob: Bei der Eröffnung des Hotels Reiss am Mittwochabend mit geladenen Gästen waren die Mühen der zurückliegenden beiden Jahre nahezu vergessen.

„Es war allen bewusst, dass sie an einem besonderen Ort arbeiten“, sagte Architekt Matthias Tunnemann vom Kasseler Büro Sprengwerk, das federführend für Sanierung und Umbau des Traditionshauses am Kulturbahnhof verantwortlich war.

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Das Reiss ist eben mehr als ein Hotel. Es ist eine Kasseler Institution, die für Glanz und unbeschwerte Stunden steht. Ein Hauch von Glamour wehte auch gestern durch die schicke neue Lobby angesichts der zum Teil weit gereisten Gäste. Die Investoren rund um den israelischen Projektentwickler Moshe Sand wollen das Reiss als Vier-Sterne-Haus wieder in die erste Liga führen.

Fotos von der Eröffnung des Hotel Reiss

Impressionen von der Eröffnung des Hotel Reiss

Die eigentliche Eröffnung werde in zwei Monaten stattfinden, sagte der Hotelprofi. Dann soll der Ballsaal fertig sein, „der den Kasselern gehört“. Im Namen der Investoren dankte Sand allen Beteiligten für ihren Einsatz während der schwierigen Sanierung. Und den Kasselern für die herzliche Aufnahme.

Sanierung des Hotel Reiss: So sieht es heute aus

Sanierung des Hotel Reiss: So sieht es heute aus

Dass sich der Einsatz gelohnt hat, davon überzeugten sich unter anderem Kassel-Marketing-Chefin Angelika Hüppe, Ortsvorsteherin Petra Jahn, documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld, der mit Pressesprecherin Henriette Gallus gekommen war, Ulrich Spengler von der Industrie- und Handelskammer sowie Regionalmanager Holger Schach, der ins Schwärmen geriet: „Klasse, so was macht Spaß“, sagte er anerkennend.

Ein Hotel wie das Reiss stehe einer Großstadt wie Kassel gut zu Gesicht. Reiss-Investor Chaim Mor, aus Los Angeles angereist, war ebenfalls angetan von dem Ergebnis. „Ich hoffe, die Kasseler sind auch glücklich“, sagte er.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen fühlte sich gar zu einem märchenhaften Vergleich inspiriert. Das Hotel Reiss sei nach einem tiefen Dornröschenschlaf von zwei Prinzen wachgeküsst worden, womit er die Architekten meinte.

Er habe in all den Jahren nicht mehr daran geglaubt, dass das Reiss, „ein Stück Kasseler Herzblut“, wieder zum Leben erwachen werde. Den Investoren versicherte er, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Schließlich hätten sie in der dynamischsten Stadt Deutschlands investiert.

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