Ab heute wieder freie Fahrt auf der Frankfurter Straße

Kassel: Erste Baustellen fertig, endlich weniger Staus

Kassel. Wer seit den Herbstferien den Eindruck hatte, dass ganz Kassel eine Baustelle ist, liegt damit nicht falsch. Allein auf der Strecke Wilhelmshöher Allee, Weinberg und Frankfurter Straße reihte sich ein Nadelöhr an das andere.

An zig anderen Stellen im Stadtgebiet ging es wegen der Baustellen ebenfalls nur im Schritttempo voran. Da auf den Autobahnen rund um Kassel ebenfalls überall gebaut wird, kommt es auch hier zu Behinderungen.

Jetzt gibt es zumindest teilweise Entwarnung. Die Arbeiten an der Hauptverkehrsader Frankfurter Straße sind abgeschlossen, der Dauerstau sollte ab heute der Vergangenheit angehören. Auch die Damaschkestraße ist ab heute wieder frei befahrbar.

Zumindest für Niederzwehren und die Südstadt entspannt sich die Lage also. Doch warum muss es auf einen Schlag so viele Baustellen geben? Kann man das nicht besser planen? „Wir sind froh über das Winterschadensprogramm des Landes, doch dadurch hat es sich in den vergangenen Wochen auch spürbar geballt“, sagt Ingrid Steinbach, die Leiterin des städtischen Straßenverkehrsamtes. Zu den geplanten Bauprojekten seien relativ kurzfristig zehn weitere hinzugekommen.

Auf der Wilhelmshöher Allee werde es in dieser Woche noch einmal eng. Mit den Arbeiten an der Konrad-Adenauer-Straße und an der Druseltalstraße soll das Programm bis Ende November abgeschlossen werden. „Wir sind überall im Zeitplan“, sagt Ingrid Steinbach. Aus dem landesweiten Winterschadensprogramm fließen 1,3 Millionen Euro nach Kassel. Damit wird der Belag von bereits angegriffenen Straßen erneuert, um größere Schäden durch Frost zu vermeiden.

Von Thomas Siemon

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