ADFC organisiert Rennen auch Protest als

Erste Kasseler Rad-Nacht  am Freitag

In Frankfurt bereits erfolgreich: Die sogenannten Rad-Nächte oder Bike-Nights, bei der die Radfahrer in einem Korso durch die Stadt fahren, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Foto: ADFC Frankfurt/nh

Kassel. Um für mehr Rücksicht und ein Miteinander im Straßenverkehr zu werben, findet am Freitag, 5. September, die erste Kasseler Radnacht statt. Organisiert wird die Veranstaltung, die in anderen Städten schon etabliert ist, vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), dem Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) und der Gruppe MTB Kassel.

Die 20 Kilometer lange Tour durch die Stadt steht unter dem Motto „Mehr Platz für Radler – nicht nur heute Nacht“ und ist somit auch als Protest zu verstehen.

Treffpunkt für die Aktion ist um 19.30 Uhr am Kulturbahnhof. Von dort geht es über Harleshausen, den Bahnhof Wilhelmshöhe, Wehlheiden, das Auestadion, die Messehallen, Waldau und den Großen Kreisel bis zum Ziel an der Universität am Holländischen Platz. Die Ankunft dort ist für 22 Uhr geplant.

ADFC und Polizei sorgen für die Sicherung der Fahrradkolonne. Die Veranstalter rufen die Teilnehmer auf, kreativ zu werden. Erwünscht seien alle Arten von Fahrrädern, gern mit Musik und auffälliger Beleuchtung ausgestattet. Es werde so gefahren, dass die Gruppe zusammenbleibe, versprechen die Veranstalter.

Schon in der Vergangenheit hatte es mit „Critical Mass“ mehrere Fahrraddemos in Kassel gegeben, an der sich zuletzt 200 bis 300 Radfahrer beteiligt hatten. (bal)

Mehr Informationen gibt es hier.

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