Getränke und Mahlzeiten ohne tierische Produkte

Tofu-Salami statt Schweinemett: Erstes veganes Café in Kassel eröffnet

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Freuen sich auf viele Gäste: Sebastian Pahlke mit seiner Freundin Inga Garstka in ihrem Café Potpourri.

Kassel. Tofu-Salami statt Schweinemett, Kaffee mit Sojamilch und Kuchen ohne Eier: Dort, wo früher das Café Hahn (Pestalozzistraße 10) war, haben Inga Garstka und ihr Freund Sebastian Pahlke das erste vegane Café in Kassel eröffnet.

Veganer verzichten auf tierische Produkte und essen daher auch keinen Honig oder Milchprodukte.

Inga Garstka ist eigentlich Diplom-Sozialarbeiterin, ihr Freund (29) ist Maler. „Mich hat es gestört, dass es in Kassel keine veganen Restaurants oder Cafés gibt“, sagt die 28-Jährige Veganerin. „Wir wollen mit unserem Café Potpourri das vegane Essen auch hier in Kassel etablieren und zeigen, dass man auch ohne tierische Produkte ein vielfältiges und leckeres Angebot schaffen kann.“ Neben dem Frühstücksangebot gibt es täglich wechselnde Tagesgerichte: zum Beispiel Nudeln mit Käsesauce, Salat mit Räuchertofu oder eine Orangen-Möhren-Suppe. Das Kochen übernimmt Sebastian Pahlke, selbst Vegetarier. Für das Backen ist seine Freundin zuständig.

Veganerin Susann Staude (49) konnte bisher nicht außerhalb frühstücken: „Endlich muss ich nicht mehr fragen, was in dem Essen drin ist ,“ sagt sie. Hier könne sie sicher sein, dass das Essen und die Getränke keine tierischen Produkte enthalten. „Das wird Kassel gut tun“, sagt auch Café-Besucherin Friederike Maifeld (31).

Die beiden Jungunternehmer wollen zunächst abwarten, wie das Café angenommen wird, um dann gegebenenfalls ihr Angebot auf der Speisekarte zu erweitern. (mli)

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