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Starker Blaualgenbefall: Badeverbot in der Kasseler Buga

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Wegen Blaualgen gesperrt: Im Bugasee darf derzeit nicht gebadet werden. Mit dem Badeverbot ist auch die Sperrung des Wasserspielplatzes verbunden.
Wegen Blaualgen gesperrt: Im Bugasee darf derzeit nicht gebadet werden. Mit dem Badeverbot ist auch die Sperrung des Wasserspielplatzes verbunden. © Dieter Schachtschneider

Der Bugasee in Kassel wird erstmals seit 2015 gesperrt. Grund dafür ist ein massiver Blaualgenbefall. Trotz vorbeugender Maßnahmen.

Kassel - Nach sieben Jahren ist der Bugasee zum ersten Mal wieder gesperrt. Das hat die Stadt Kassel wegen des starken Blaualgenbefalls vorsorglich gemacht, wie ein Sprecher mitteilt. Ein Badeverbot für den Bugasee wurde zuletzt im August 2015 ausgesprochen.

Der Bugasee mit seiner Fläche von beinahe 40 Hektar wird seit 2007 jährlich bezüglich seiner Wasserqualitäten limnologisch untersucht. Maßnahmen der Stadt Kassel zur Stabilisierung der Wasserqualität hätten bisher überwiegend dazu geführt, dass seit 2007 nur sehr selten Badeverbote ausgesprochen werden mussten.

Badeverbot in der Kasseler Buga wegen Blaualgen: Ermittlung der Ursache gestartet

Warum die Blaualgen in diesem Jahr bereits zum Sommerbeginn so stark gewachsen sind, ermittele das Umwelt- und Gartenamt derzeit gemeinsam mit einem Fachbüro für biologisch-ökologisch Untersuchungen. „Denkbar ist, dass diese Entwicklung ihre Ursache im allgegenwärtigen Klimawandel hat“, so der Stadtsprecher.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeige, dass geringere Temperaturen und Starkregen die Situation am Bugasee auch schnell wieder verbessern könnten und ein Baden ermöglichten. Mit dem Badeverbot geht auch eine Sperrung des Wasserspielplatzes einher. (use)

Bereits letztes Jahr sorgten Blaualgen für Badeverbote in der Region. Der Seeburger See musste im August 2021 aufgrund eines zu starken Befalls gesperrt werden. Laut Experten spielt dabei der Klimawandel eine Rolle.

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