Viele Kitas bleiben zu

Erzieher gehen am Mittwoch auf die Straße

Kassel. Mit einem erneuten Warnstreik will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am morgigen Mittwoch den Druck auf die Arbeitgeber im öffentlichen Sozial- und Erziehungsdienst erhöhen.

Deshalb werden zahlreiche Kindertagesstätten geschlossen bleiben.

Außerdem dürfte es am Vormittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Kasseler Innenstadt kommen. Verdi ruft unter anderem Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen zu einer Demonstration auf, die um 10 Uhr vor dem Kasseler Rathaus beginnen soll. Von dort soll sich ab etwa 10.45 Uhr ein Demonstrationszug über Fünffensterstraße, Steinweg, Altmarkt, Weserstraße zum Holländischen Platz in Bewegung setzen. Verdi rechnet mit 700 bis 800 Teilnehmern.

Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber laut Gewerkschaft kein Angebot vorgelegt. „Wir müssen darauf reagieren“, sagte Verdi-Sekretärin Gisela Horstmann. Aufgerufen zum Warnstreik sind die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst des öffentlichen Dienstes in Stadt und Landkreis Kassel, im Schwalm-Eder-Kreis und den Beschäftigten der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg und Vitos Haina.

Verdi fordert für bessere Eingruppierungen und Bezahlung. Je nach Beruf und Beschäftigung seien diese unterschiedlich. Im Schnitt gehe es um eine Steigerung von etwa zehn Prozent.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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