Heftiger Schlagabtausch

Bäder in Wilhelmshöhe und Harleshausen werden saniert

Kassel. Die Freibäder in Harleshausen und Bad Wilhelmshöhe sollen saniert werden. Diesen Auftrag an den Magistrat haben die Kasseler Stadtverordneten am Montag in einer Sondersitzung bekräftigt.

Nach dreistündiger Debatte stimmten 35 Vertreter von Grünen, CDU, Linken und Piraten für die Sanierung. Alle 24 SPD-Abgeordneten sprachen sich in namentlicher Abstimmung gegen den Antrag aus. Die FDP (drei Stimmen) enthielt sich.

Aktualisiert um 21.10 Uhr

Vor zahlreichen Besuchern gab es einen teilweise heftigen Schlagabtausch. Die CDU-Landtagsabgeordnete und Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann ging Kämmerer Barthel und Oberbürgermeister Hilgen (beide SPD) direkt an. Sie warf beiden vor, das Bad in Wilhelmshöhe ohne Not opfern zu wollen.

Auch die Grünen als Kooperationspartner der SPD machten deutlich, dass sie mit dem Vorgehen der Genossen nicht einverstanden sind. Die zogen ihren Antrag erst einmal zurück. Dieser sieht vor, das Grundstück in Wilhelmshöhe zu verkaufen und mit dem Erlös das Freibad in Harleshausen zu sanieren. Bis Ende März ist jetzt Zeit, Alternativvorschläge zu prüfen. Wer die Sanierung beider Bäder wolle, müsse dafür Finanzierungsvorschläge machen, forderten Kämmerer Barthel und Sprecher der SPD. (tos)

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