Durch Explosion verletzte Kinder: Noch keine Hinweise auf Chemikalien-Herkunft

Beweisstück: Der Eimer, in dem das Glas mit der Chemikalie aufbewahrt wurde. Foto: Polizei

Kassel. Polizei und Staatsanwalt haben bislang noch keine Hinweise auf die Herkunft der Chemikalie, bei deren Explosion am Sonntag vor einer Woche zwei Brüder an der Holländischen Straße schwer verletzt wurden (HNA berichtete).

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Der 13-Jährige konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Der Siebenjährige wird weiterhin stationär behandelt. Die Ermittler erhoffen sich durch mögliche Zeugenhinweise auch Aufschluss über die Herkunft des beschrifteten Eimers („Knoblauch“), in dem die Chemikalie gelagert war.

Die Brüder hatten im Hof ihres Großvaters an der Holländischen Straße 236a, kurz vor der Einmündung Bunsenstraße, Fußball gespielt. Der Ball war gegen einen 10-Liter-Eimer geflogen, der auf einem Metallcontainer abgestellt war. Im Inneren des Eimers befand sich ein Glasgefäß mit der explosiven Chemikalie.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und Herbeiführen einen Sprengstoffexplosion. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist der Eimer, dessen Boden auf der Außenseite mit einem Edding beschriftet wurde. Anhaltspunkte für eine gezielt verübte Straftat gibt es bislang nicht. (bal) Hinweise: 0561/ 9100

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