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Fahranfänger rast mit 162 km/h durch Autobahn-Baustelle

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Die Polizei stoppt einen Raser auf der A49. (Symbolbild)
Die Polizei stoppt einen Raser auf der A49. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Ein Fahranfänger rast mit mehr als 150 km/h durch eine Autobahn-Baustelle auf der A49 bei Kassel. Das hat für den 19-Jährigen schlimme Folgen.

Kassel/Baunatal – Ein 19-jähriger Autofahrer ist in der Nacht zum Montag (06.12.2021) ins Visier einer Zivilstreife der Baunataler Autobahnstation mit einem „Provida“-Fahrzeug gekommen, das mit Geschwindigkeitsmesstechnik ausgestattet ist. Nach Angaben von Polizeisprecherin Ulrike Schaake war der junge Mann mit einem rasanten Tempo unterwegs.

Die Polizisten seien gegen 0.55 Uhr am Westkreuz Kassel auf den in Richtung Marburg fahrenden VW Golf aufmerksam geworden, der jegliche Geschwindigkeitsbeschränkungen ignorierte. Mit konstant zwischen 142 und 167 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 100 km/h sei der Pkw deutlich zu schnell unterwegs gewesen, wie die hinter ihm fahrende Zivilstreife berichtet. Auch in die Autobahnbaustelle bei Baunatal fuhr der Golf trotz 80 km/h erlaubter Höchstgeschwindigkeit mit unvermindertem Tempo und wurde mit 162 Stundenkilometern gemessen.

A49 bei Kassel: Fahranfänger verliert Führerschein

Die Polizisten setzten der Fahrt schließlich ein Ende und zogen den Wagen aus dem Verkehr. Der 19-jährige Fahrer aus Hannover besitzt erst seit einem halben Jahr einen Führerschein. Dem Fahranfänger drohen nun nicht nur 700 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot, sondern auch ein Aufbauseminar, die Verlängerung der Probezeit und der Verlust seines Führerscheins. (use)

Auch in Sudheim erwischte die Polizei einen jungen Autofahrer, der deutlich zu schnell unterwegs war. Mit 57 km/h zu schnell wurde er geblitzt.

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