RP sagt Großereignis ab – Strecke nicht sicher

Zu gefährlich: Sattelfest fällt ins Wasser

Kassel/Fuldatal. Das Sattelfest, die große Freizeitveranstaltung für Radler und Inliner entlang der Fulda, die am Sonntag, 2. Juni, starten sollte, fällt ins Wasser.

Am Mittwoch sagte das Regierungspräsdium als Organisator das Großereignis ab, das in der Vergangenheit regelmäßig Tausende auf die Strecke zwischen Kassel-Wolfsanger und Hann. Münden gezogen hat.

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Der heftige Regen und die laut Wetterprognosen weiter zu erwartenden hohen Niederschläge machten nach Auskunft von RP-Pressesprecher Michael Conrad die Absage unumgänglich: „Es kann nicht sicher entschieden werden, ob die Strecke unterhalb der bewaldeten Hänge am Sonntag sicher sein wird.“ In den vergangenen Tagen waren dort mehrere Bäume umgeknickt und auf die Straße gestürzt.

Dazu hätten sich laut Conrad auch technische Schwierigkeiten eingestellt. An den niedrigsten Stellen der Strecke reiche das Wasser der Fulda „bis direkt an die Straße“. Da auch die Wasserabgabe aus dem Edersee erhöht worden sei, sei „nicht zu erwarten, dass die Pegel fallen“. Damit sei auf den nassen Böden auch eine gefahrlose Stromversorgung nicht möglich.

Die Diskussion um eine mögliche Absage des Sattelfestes hatte Fuldatals Bürgermeister Carsten Schreiber angestoßen, der vor Gefährdungen gewarnt hatte.

Zur finanziellen Situation nach der Absage der Veranstaltung, meinte Pressesprecher Conrad: „Ein Verlust ist da, die Höhe lässt sich so kurz nach der Absage aber nicht seriös beziffern.“

Man habe Geld in Werbematerial wie zum Beispiel Plakate investiert, das sei verloren. Der Etat des Sattelfestes liegt in der Regel bei 15.000 bis 20.000 Euro, der von Sponsoren aufgebracht wird. (swe)

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