Fall Pfeffermann: Was geschah im Geländewagen?

RainerPfeffermann

Kassel. Nachdem er Anfang März in einem Fall vom Verdacht der sexuellen Nötigung freigesprochen worden war, wurde am Mittwoch das Verfahren gegen Rainer Pfeffermann vor dem Kasseler Landgericht fortgesetzt. Jetzt muss sich der frühere SPD-Bundestagskandidat nur noch wegen eines Falls verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 44-jährigen Mann aus Ahnatal vor, vor über elf Jahren eine heute 45-jährige Frau sexuell genötigt zu haben. Die Hausfrau aus Ahnatal, die 1999 mit Pfeffermanns damaliger Ehefrau befreundet war, hatte bereits vor Monaten ihre Aussage vor der fünften Strafkammer gemacht und von mehreren sexuellen Übergriffen Pfeffermanns berichtet.

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Am Mittwoch - am mittlerweile 23. Verhandlungstag - stellte ihr der Vorsitzende Richter Jürgen Stanoschek weitere Detailfragen zu einem Übergriff, der angeblich im Oktober 1999 in einem Geländewagen stattgefunden haben soll. Pfeffermann bestreitet alle Vorwürfe.

Die 45-jährige Nebenklägerin hat sich dazu bereit erklärt, dass ein Gutachter eine Zeugentüchtigkeitsgutachten über sie erstellt. Dieses Gutachten soll in der Verhandlung am 2. Mai, ab 13 Uhr, vorgetragen werden.

Der Prozess wird bereits am 13. April, 9 Uhr, fortgesetzt. (use)

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